CSU: Wir brauchen einen Sandstrand an der Isar!

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Der "Paris Plage" hat Stadträtin Ursula Sabathil inspiriert.

Bademoden in Rautenmuster, vom Bikini bis hin zum christsozialen Flipflop, vertreibt die CSU-Merchandising-Abteilung schon seit einigen Jahren. Was den Schwarzen, zumindest der CSU-Riege im Münchner Rathaus aber offensichtlich schmerzlich fehlt, ist ein Sandstrand an der Isar.

Gestern beantragte Fraktionschef Josef Schmid zusammen mit den Stadträten Ursula Sabathil, Walter Zöller, Georg Schlagbauer und Michael Kuffer eine „Flussmeile“ nach dem Vorbild von Berlin, Paris oder Budapest an den Ufern der Isar „oder einem anderen geeigneten Gewässer“.

Die Strandfreunde schwelgen in ihrer Vision eines Lido in der Stadt: „Die Sonne scheint über München, keine Wolke, die Hitze flimmert, der Asphalt glüht. Ein Liegestuhl unterm Sonnenschirm, in der Hand ein kühles Getränk, die Füße im Sand und das stetige Rauschen der grünen Isar versprechen Abkühlung.“ Einerseits diese „Lounge-artige Atmosphäre“, andererseits Veranstaltungen in den Abendstunden, bei denen „auf ergänzende kulturelle Angebote geachtet wird“. Kurz: „Ein weiteres Stück Italien in München“, wie Ursula Sabathil schwärmt.

Mit der Renaturierung der Isar stehe diese Flussmeile durchaus in Einklang, glaubt Josef Schmid. Das sieht Bürgermeister Hep Monatzeder ganz anders: „Das hört sich an wie der Tui-Prospekt für eine Südseeinsel“, lästert der Grüne, der stolz ist auf die weltweite Beachtung, die das Projekt Isar-Renaturierung findet. „Die Isar ist ein Gebirgsfluss, an ihren Ufern gibt’s Steine!“ Er rät den CSU-Stadträten, doch mal am Stadtfluss spazieren zu gehen und sich zu vergewissen, wieviel Erholungswert die Isar für die Bürger hat. „Die Strandidee passt gar nicht.“

Quelle: tz

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