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Viele Fragen offen

KZ-Tor: Wer sind die dreisten Diebe?

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Eine norwegische Polizistin mit dem Tor aus Dachau. Von den Tätern fehlt jede Spur.

Dachau - Das seit zwei Jahren verschollene KZ-Tor aus Dachau ist wieder aufgetaucht. Dennoch tappt die Polizei bei der Sache noch im Dunkeln.

Das gestohlene und in Norwegen wieder aufgetauchte Tor der Dachauer KZ-Gedenkstätte soll so schnell wie möglich nach Bayern zurückkehren. Noch tappt die Polizei im Dunkeln: Es gebe keinen Verdächtigen in dem Fall, sagte eine Polizeistaatsanwältin aus Norwegen. Das Tor scheine - bis auf Rostspuren - in gutem Zustand zu sein. Da es aber lange im Freien stand, können wohl keine DNA-Spuren mehr sichergestellt werden.

Die bayerische Polizei wartet derweil auf das Diebesgut. Gut zwei Jahre nach dem Diebstahl war das schmiedeeiserne Tor mit dem zynischen Schriftzug „Arbeit macht frei“ unter einer Plane auf einem Parkplatz nahe eines Schießstandes im Örtchen Ytre Arna bei Bergen gefunden worden. Nach Einschätzung der Ermittler handelt es sich dabei „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ um das Original. Ein Tippgeber hatte die norwegische Polizei zu dem Tor geführt.

Polizei suchte seit November 2014

„Wer ist der Hinweisgeber, wer hat das Tor gefunden, wie ist es zur Polizei gelangt“ - diese Fragen stellt sich nun die bayerische Polizei, so ein Sprecher. Sie hatte seit November 2014 erfolglos nach dem 100 Kilogramm schweren Tor und den Tätern gefahndet.

In einem norwegischen Fernsehsender bekräftigte die Polizeistaatsanwältin auch am Sonntag noch mal, niemand sei bisher verhaftet worden.

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