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Daraus besteht die tz

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Auch Ihre tz ist ein umweltfreundliches Produkt: Die Zeitung besteht zum allergrößten Teil aus Altpapier.

Unsere Druckerei bezieht das Papier von fünf bis sechs Fabriken. Der Altpapieranteil schwankt je nach Hersteller zwischen 50 bis 100 Prozent – liegt meist aber bei rund 80 Prozent. Die Unterschiede beim Papier dürfen nur dem Profi auffallen. „Der Laie bemerkt’s nicht“, sagt Christian Kasdorf, der in der tz-Druckerei für die Technik zuständig ist.

Das Papier wird in mannshohen, breiten Rollen angeliefert – jede wiegt 1200 Kilo! Aber: So viel Papier reicht gerade einmal für 10 000 Exemplare à 32 Seiten – meist ist die tz aber deutlich dicker. Und: Täglich drucken wir über 180 000 Zeitungen! Folglich werden jeden Tag mindestens 18 dieser Mega-Rollen verbraucht – fast 22 Tonnen Papier. Macht rund 120 Gramm pro Zeitung.

Von jeder Ausgabe bleiben auch einige Exemplare übrig, die tz muss ja überall verfügbar sein. Diese Zeitungen gehen als so genannte Remission an die Druckerei zurück und werden zur Wiederverwertung an Papierfabriken verkauft.

Beim Recycling werden die Druckfarben ausgewaschen: Das Papier löst sich in einer Mixtur aus Natronlauge, Peroxid und einer Seife auf und die Farbe von den Papierfasern ab. Der Vorgang heißt Deinking – sprich: De-Inking – und bedeutet etwa Entfärben. Papier kann aber nur bis zu siebenmal recycelt werden, weil die Fasern dabei immer kürzer werden. Darum müssen verbrauchte durch frische Fasern ersetzt werden. Das neue Druckpapier wird wieder aufgerollt und etwa an die tz-Druckerei verkauft – für viele neue Zeitungen.

Quelle: tz

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