1. tz
  2. München
  3. Stadt

Das ist der Dreiklassen-Zug nach Wien

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

So sieht der Dreiklassen-Zug aus.
So sieht der Dreiklassen-Zug aus. © ÖBB

München/Wien - Mit einer neuen Generation von Zügen machen die Österreichischen Bundesbahnen ÖBB die Strecke München-Salzburg-Wien (und teilweise Budapest) ab Dezember attraktiver

Künftig pendeln Expresszüge in vier Stunden und 20 Minuten alle zwei Stunden von der Isar an die Donau.

Als erstes wird im Dezember der wegen seines ungarischen Speisewagens beliebte EC 62/63 Bartok Bela durch einen neuen ÖBB Rail-Jet ersetzt. Diese siebenteiligen Einheiten (die nach München in Doppeltraktion fahren) bieten erstmals neben der 1. und 2. Klasse auch eine Premium-Klasse mit besonderem Service. So ist hier gegen einen Aufpreis von 25 Euro auf den 1.-Klasse-Preis Essen und Trinken „all inklusive“.

Lesen Sie auch:

Zug mit drei Klassen fährt von München nach Wien

Der Railjet ist auf 230 km/h ausgelegt und wird nach Fertigstellung verschiedener Neubaustrecken in Österreich die Reisezeit München-Wien auf 3,5 Stunden verkürzen. Die Züge bieten einen Kinderbereich mit Kino und ein Bistro. „Der Railjet ist von Service, Tempo und Komfort der österreichische ICE“, sagt ÖBB-Personenverkehrs-Vorstand Dr. Erich Forster.

Im Laufe des kommenden Jahres werden vier weitere Direktverbindungen auf Railjets umgestellt. Die Zahl der Direktzüge München-Wien(-Budapest) wird von drei auf sechs verdoppelt. Erstmals fährt auch wieder in der Lage des früheren EC Rosenkavalier ein Schnellzug von und nach Wien (München ab 7.26 Uhr, Rückfahrt Wien West ab 18.20 Uhr). Weitere Verbesserungen im neuen Fahrplan: Zusätzliche IC-Züge nach Graz (Kurswagen wurden vor Jahren eingestellt) und Klagenfurt. Neu auch: Ein ICE München-Dresden und München-Lübeck in Tagesrandlage.

di.

Quelle: tz

Auch interessant

Kommentare