Riesenschildkröte im Gleis

Das waren 2015 die kuriosesten Einsätze der Bundespolizei

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Diese Riesenschildkröte hatte es nicht eilig.

München - G7-Gipfel, Flüchtlingskrise, Wiesn-Wahnsinn – die Münchner Bundespolizei hat heuer viel zu tun gehabt. In der Jahresbilanz der Beamten finden sich aber auch viele kuriose Einsätze. Eine Auswahl:

Diese Riesenschildkröte hatte es nicht eilig.

Riesenschildkröte im Gleis: Bei diesem Funkspruch mussten die Beamten zwei Mal nachfragen: „Lokführer meldet Riesenschildkröte im Gleis zwischen Schwabhausen und Bachern.“ Wie bitte? 40 Zentimeter lang, 20 Kilo schwer und ganz schön gelassen – das exotische Tier spazierte gemütlich zwischen den Schienen, als die Polizisten eintrafen. Frühjahrs-Ausflug unbeschadet überstanden! Am selben Tag war das Tier wieder bei seinem Besitzer.

Ehrliche Finder: Sein Gepäckstück wird dieser Ägypter nicht so schnell wieder aus den Augen lassen. Anfang November hatte der Mann in einem Imbiss eine Umhängetasche mit 24.000 Euro liegen lassen. Das Geld war für die Operation seines todkranken Vaters. Ein aufmerksamer Security-Mitarbeiter hatte die Geldbündel bei der Bundespolizei abgegeben.

Schafherde auf Bahnstrecke: Im August hatten sich zwölf Kamerunschafe bei Gröbenzell auf die Schienen verirrt. Die Bundespolizisten konnten die Tiere aber zur Umkehr in den Stall bewegen. Alle vollzählig!

JOH

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