Ein Wochenende - vier Demos

München geht auf die Straße

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Eltern fordern mehr Rechte für Hebammen.
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Keine Babyfabrik! Wir wollen wie Ärzte vom Staat unterstützt werden. In Zukunft kommen Babys nur noch im Krankenhaus zur Welt wie in einer Babyfabrik. Wir wollen unseren Beruf nicht wechseln. Johanna K. (18, v. l.), München, Carina R. 24, Berlin, Anna C. (21), München, Pia B. (21), Dorfen, von der Hebammenschule der Uniklinik
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Fordern mehr Lohn Wir wollen, dass wir unseren Entbindungsort selbst bestimmen können. Die Hebammen haben uns vor und nach der Geburt sehr geholfen. Sie müssen viel mehr Gehalt bekommen. Julia Wild (26, l.) mit Paulina (8 Monate), München, Carolin Brückner (26) mit ­Jannis (6 Monate), München
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Ein Konzert und zwei falsche Luxus-MaklerKaum eine Straße in München, in der zurzeit nicht ein Haus luxussaniert oder gar für einen teuren Neubau abgerissen wird. Am Samstag demonstrierten bei einer Spontan-Demo rund 70 Anwohner gegen die Pläne eines Hauserben, gemeinsam mit einem Investor das über 100 Jahre alte Mietshaus an der Herzogstraße 49 für einen Neubau platt zu machen.
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Mit von der Partie die Münchner Indie-Band Balloon Pilot und die beiden vermeintlichen Luxus-Makler Dirk von Stahlnik und Mark Bench, die die Vorzüge eines lukrativen Investments in Schwabinger Bestlage preisten. Die beiden sind natürlich reine Satire-Makler von der Fake-Immobilienfirma Goldgrund. Das hatte so mancher Passant und Demo-Gast gar nicht gleich gecheckt, so überzeugend waren die beiden! Mit von der Partie auch Maximilian Heisler vom Bündnis bezahlbares Wohnungen, die Wählergruppe HUT mit ihrem OB-Kandidaten Wolfgang Zeilnhofer-Rath sowie Andreas Dorsch vom Bündnis Gartenstadt.
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Goldgrund-Makler Dirk von Stahlnik und Mark Bench
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Das Cincinnati muss bleiben!Im Cincinnati-Kino in Giesing könnten schon bald die Lichter ausgehen. „Das ist ein Skandal!“, sagte Stadtratskandidat Alexander Schmitt-Geiger (SPD). Er vermutet, dass die Bundesanstalt für Immoblienaufgaben (Bima) und der Kino-Betreiber sich schon längst auf ein Datum für das Ende des Kinos geeinigt hätte.
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Die SPD Obergiesing-Fasangarten und viele Bewohner protestrierten deshalb gestern gegen eine mögliche Umwandlung des beliebten 50er-Jahre-Kinos in einen Supermarkt und setzten sich in die Leifstraße.

München - Gleich vier größere Demonstrationen fanden am vergangenen Wochenende in München statt. Ein Überblick:

Ein gutes Wochenende, um vor die Tür zu gehen – aber nicht bloß, um bei frühsommerlichem Wetter frische Luft zu schnappen, sondern offenbar auch, um Flagge zu zeigen. Tatsache: Gleich vier größere Demonstrationen fanden am vergangenen Wochenende in München statt. Teils waren’s Ableger deutschlandweiter Aktionen – so wie bei der Demo für die Rechte der Hebammen an der Uni. Auf der anderen Seite gab’s ganz spezielle München-Veranstaltungen wie etwa den Kampf gegen den Abriss eines Hauses in Schwabing. Ein Überblick.

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