Denkmal für Kurt Eisner kommt

Das geplante Denkmal für Kurt Eisner.

München - Die Freude der Rathaus-Grünen darüber, dass endlich ein Denkmal für den Gründer des Freistaates Bayern und überzeugten Pazifisten Kurt Eisner auf dem Oberanger aufgestellt wird, ist getrübt.

 In der Skulptur aus mehreren gläsernen Elementen, die von der Jury ausgewählt wurde, wird sich nur eine zentrale Aussage wiederfinden: „Jedes Menschenleben soll heilig sein“. Das komme laut Fraktionschef Sigi Benker „einer Entpolitisierung“ des USPD-Mitglieds gleich. Ein solcher aus dem Zusammenhang gerissener Satz könne auch von Albert Schweitzer oder dem Papst stammen. „Das hat Kurt Eisner nicht verdient.“

Benker fordert OB Christian Ude auf, diesen Satz durch eine politische Aussage zu ersetzen, „zum Beispiel durch Eisners wohl berühmtesten Satz: Bayern ist fortan ein Freistaat!“

tz

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