Deutsche Bahn wehrt sich gegen Spatzen-Vorwurf

München - Die Deutsche Bahn wehrt sich gegen Vorwürfe, sie zerstöre am Münchner Marienhof den ­Lebensraum von Spatzen. Die Rodung der Hecken sei rechtmäßig, und vor Beginn der Bauarbeiten seien in den Büschen keine Vogelnester gefunden worden.

 Wie berichtet, mussten Ende April für die archäologischen Grabungen, die den Bauarbeiten für die zweite S-Bahn-Röhre vorausgehen, einige Hecken am Marienhof weichen.

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Weil dort angeblich eine Spatzenkolonie nistete, hatte der Landesbund für Vogelschutz heftig protestiert. Dem hält die Bahn nun entgegen, alle naturschutzrechtlichen Auflagen seien eingehalten worden. Sowohl ein Umwelt-Gutachter als auch der archäologische Grabungsleiter hätten vor den Rodungen keinerlei Vogelnester in den Bäumen und Hecken gefunden.

tz

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