Fünf-Millionen-Euro-Geschenk für die aufwändige Sanierung

Deutsches Museum: Erster Umbau-Abschnitt auf der Zielgeraden! Darauf können sich Besucher freuen

Deutsches Museum: Der Aufbau der renovierten Ausstellungen läuft
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Deutsches Museum: Der Aufbau der renovierten Ausstellungen läuft

Deutschlands meistbesuchtes Museum wir aufwändig modernisiert. Jetzt erweitert sich der Kreis der Förderer um die Firma ZEISS. Sie unterstützt den Umbau mit fünf Millionen Euro. Der erste Sanierungsphase wird bald abgeschlossen. Der zweite Abschnitt soll bis zum Jahr 2028 fertig werden.

  • Die erste Umbauphase im Deutschen Museum ist bald abgeschlossen
  • Für die teuren Arbeiten erhält das Haus jetzt eine Spende über fünf Millionen Euro
  • Bis zum Jahr 2028 wird auch die beliebte Physik-Ausstellung modernisiert

Gute Nachricht für alle kleinen und großen Entdecker: Der erste Abschnitt der Rundum-Sanierung im Deutschen Museum befindet sich auf der Zielgeraden. Bis Ende 2021 sollen die ersten Arbeiten noch dauern. „Die ersten Flugzeuge hängen schon“, sagte Generaldirektor Wolfgang M. Heckl mit Blick auf den Fortschritt. In den ersten Abteilungen, wie eben der Modernen Luftfahrt, kehren die Exponate zurück. Insgesamt gelte es, 10 000 Objekte wieder in Deutschlands meist besuchtes Museum zu bringen. Vor der Pandemie wurden 1,5 Millionen Besucher gezählt – pro Jahr.

Fit für die Zukunft: So wird das Deutsche Museum nach seiner Sanierung aussehen.

Umbau-Kosten steigen auf 745 Millionen Euro

Zuletzt hatte die Museumsinsel noch mit ganz anderen Zahlen für Schlagzeilen gesorgt: Im vergangenen Herbst mussten Bund und Freistaat weitere 300 Millionen Euro zur Sanierung dazugeben. Deren Kosten hatten sich, wie berichtet, von anfänglichen 400 Millionen auf zuletzt 745 Millionen Euro gesteigert*. An Heckl ging, wie Wissenschaftsminister Bernd Sibler am Donnerstag betonte, deshalb klar der Auftrag, Spender zu finden. Schließlich läuft bis 2028 der zweite Abschnitt des Museum-Umbaus.

Firma ZEISS steigt mit riesiger Spende ein

Für den und speziell für die Modernisierung der Physik-Ausstellung konnte Heckl gestern stolz einen neuen Förderer präsentieren. Die Firma ZEISS steigt als zehntes Mitglied in den Gründerkreis ein - mit fünf Millionen Euro. „Ohne Gegenleistung“, wie Heckl mit einem Strahlen verkündete. „Heute ist ein Glückstag.“ Das unterstrich auch Sibler. „Ein starkes Signal“, sagte er zum ZEISS-Vorstandsvorsitzenden Karl Lamprecht. Der war schon als Schüler vom Deutschen Museum und der Physik-Dauerausstellung begeistert. Die Halle, in der zum Beispiel mit einem künstlichen Gewitter die Schutzfunktion eines faradayischen Käfigs verdeutlicht wird, gilt als Herzstück des Museums. *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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