Großer Auftritt für Radio-Arabella-Stimme

Deutschland-Cup: Schöne Steffi singt die Hymnen

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Steffi Schaller macht nicht nur hinter dem Mikro, sondern auch vor der Kamera eine gute Figur: Im Juni war sie im Playboy zu sehen

München - Große Ehre für Steffi Schaller, Moderatorin bei Radio Arabella. Sie darf am Sonntagnachmittag im Olympia-Eisstadion die Nationalhymnen beim Eishockey-Deutschland-Cup singen.

Sie zu singen ist eine große Ehre und gleichzeitig eine große Herausforderung: Die Nationalhymne. Legendär ist der Peinliche Textpatzer von Sarah Connor bei der Eröffnung der Allianz-Arena 2005. Auch die amerikanische Hymne ist nicht ohne – Christina Aguilera beispielsweise verhaspelte sich beim Super Bowl. Jetzt wagt sich die Münchner Radio-Arabella-Moderatorin Steffi Schaller an die Hymnen – und zwar an beide.

Beim Eishockey Deutschland Cup im Olympia-Eisstadion wird sie vor dem Duell Deutschland gegen USA (Sonntag, ab 16.30 Uhr, live in Sport1) die beiden Landeshymnen singen! Diese Ehre kam ganz unverhofft. „Ich war gerade im Urlaub und lag in der Türkei am Strand, als die SMS kam. Ich habe 2012 bei der 40-Jahr-Feier des Olympiaparks dort gesungen und die haben sich wohl an mich erinnert. Die Anfrage hat mich echt total überrascht, schließlich singe ich nur hobbymäßig und mache das nicht hauptberuflich. Aber ich habe mich riesig gefreut“, erzählt Tausendsassa Schaller. Im Juni hat sie erst Schlagzeilen gemacht, als sie im Playboy mit Deutschlands schönsten Radio-Moderatorinnen tiefe Einblicke gewährte.

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Schon seit ihrer Kindheit singt die 28-Jährige, zuerst im Kinder- und Gospelchor, später in zwei Rockbands. Etwa 15 bis 20 Auftritte hat sie im Jahr. Und als Radiomoderatorin ist sie jeden Nachmittag zu hören. Bühnenerfahrung ist also vorhanden, aber die Hymnen sind eine Herausforderung. „Seit drei Wochen übe ich überall: unter der Dusche, im Auto oder in der Parkgarage – einfach überall da, wo mich keiner hört“, sagt die Moderatorin. Besonders die amerikanische Hymne muss sie üben, damit der Text sitzt. „Angst habe ich aber mehr vor der Deutschen: Wenn da was schiefläuft, kriegen das viel mehr Leute mit. Und solche Patzer bleiben den Leuten ewig im Gedächtnis.“

Trotz dieser Bedenken freut sich Schaller schon auf ihren Auftritt. Es sei eine große Ehre, die Hymnen singen zu dürfen. Und: „Es ist sensationell, dass ich vor einem Eishockey-Spiel singen darf. Das ist einfach mein Sport. Schon mit sechs Jahren bin ich mit meinem Papa zu den Spielen gegangen und mein Bruder hat jahrelang gespielt.“

Na, dann viel Erfolg und: „Blüh im Glanze dieses Glückes!“

Ramona Anner

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