Nach Hass-Artikel - Das sagen unsere User

Ist München wirklich so versnobt und oberflächlich?

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Ist München das "geilste Land" oder nach den Berlinern die "allerbeschissenste Stadt" der Welt?

München - Der Artikel im Berliner Magazin "Vice" über München als "beschissenste Stadt der Welt", hat eine heftige Diskussion unter unseren Usern ausgelöst. Manche stimmen zu, manche haben nur Verachtung dafür übrig.

Der Hass-Artikel des Berliner Vice Magazins über die bayerische Landeshauptstadt und die Münchner Antwortschlagen immer noch hohe Wellen. Die Aussagen von Verfasser Georg Pechorin, München sei eine Modell-Stadt, in der sich nichts echt anfühlen würde, das Nachtleben sei versnobt, die Münchner wären nur auf Sex und Angebereien aus, blieben in der bayerischen Landeshauptstadt nicht ungehört.

Unter unseren Usern und auf Facebook wird heftig diskutiert, was denn nun dran ist an den Vorurteilen. Ist München wirklich so versnobt?

"Thomas H." schreibt auf der tz-Seite von Facebook dazu: "Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich verdienen. Also...alles richtig gemacht, München!" Ebenfalls auf der Facebookseite von tz findet "Sina P.": "Mei ist doch klar, dass die Unterschicht aus Berlin neidisch auf unsere schöne Stadt ist." Und Josef B. schreibt auf Facebook: "Schaut Euch mal die RTL 2 Sendung Berlin T&N (Tag und Nacht) an dann weiß jeder Bescheid , wie hoch der IQ in Berlin ist." Tenor vieler Kommentare ist: "Was störts den Mond, wenn der Hund ihn anbellt?" oder "Was juckts die Eiche, wenn die Wildsau sich dran reibt ?".

Allerdings gibt es auch weniger positive Stimmen über München. Viele trauern der berühmten Münchner Herzlichkeit hinterher. "Karsten S." bedauert auf der Merkur Seite von Facebook, dass der "Originalmünchner" nur noch selten und wenn dann nur noch in Giesing zu finden sei: "Der große Rest ist zugezogen, und dem fehlt die Münchner Lässigkeit und gedankliche Freiheit".

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Noch negativer äußert sich User "Wishfull": "München ist seelenlos geworden - wohl wahr - zwischen luxussanierten Altbauen, die sich kaum noch jemand leisten kann und kalten Gewerbeflächen (die komischerweise oft leerstehen) tut sich kaum noch was", kommentiert er auf merkur-online. Merkur-User "muc-i" sieht das Problem hingegen woanders. München werde nur durch die Zugezogenen zur "Schickeria-Stadt" gemacht.

Nicht noch mehr Isarpreißn

Bei tz-online schreibt der "Mueller Sepp": "Alle wollen's nach München, alle treiben's die Mieten rauf und verkleiden sich dann in obercoole Jodeltrachten. Und dann jammern's, wie schlecht's ihnen geht."

Einige Leser nutzen den Artikel auch für eine wohl nicht ganz ernst gemeinte Warnung: "Recht hat er der Berliner! Es ist sogar noch viel schlimmer!!! Hoffentlich lesen das ganz viele nicht hier geborene Menschen, verbreiten das und verhindern einen weiteren Zuzug!", schreibt ein User auf tz-online. "Irmgard E." schließt sich dem beim Merkur auf Facebook an- sie sei froh wenn der Artikel über München als "allerbeschissenste Stadt der Welt" auch nur fünf Leute davon abhält zukünftige "Isarpreißn" zu werden.

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VF

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