Die große Party auf der Leo ... und ihre Kehrseiten

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Massenweise Flaschen und Scherben musste die Straßenreinigung beseitigen.

Schwarz-rot-goldene Fahnen wehten neben rot-weißen Halbmond-Flaggen, deutsche und türkische Fans lagen sich in den Armen, viele Anwohner bekamen kein Auge zu.

München hat in der Nacht zum Donnerstag sein größtes Fußballfest überhaupt gefeiert: Bis zu 80 000 Menschen verwandelten nach dem Sieg der deutschen Fußballer gegen die Türkei die Leopoldstraße in eine riesige und weitgehend friedliche Party-Meile. So voll wie nach dem Türkei-Spiel war es nicht einmal bei der WM 2006!

Pünktlich zum Abpfiff gab es kein Halten mehr: Tausende Fans stürmten auf die Straße, wildfremde Menschen fielen sich um den Hals und brüllten ihre Begeisterung heraus. Gegen 23 Uhr war es so voll, dass die Polizei die Leo komplett abriegeln musste. Zum ersten Mal überhaupt sperrte sie für ein Fußballfest auch den Bereich zwischen dem Platz der Opfer des Nationalsozialismus und der Von-der-Tann-Straße.

Finale! So wurde auf der Leopoldstraße gefeiert!

Finale! So wurde auf der Leopoldstraße gefeiert! © 
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
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Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Als die Feierenden abgezogen waren, übernahmen die Müllfahrzeuge auf der Leopoldstraße das Kommando. © Westermann
Als die Feierenden abgezogen waren, übernahmen die Müllfahrzeuge auf der Leopoldstraße das Kommando. © Westermann

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Feierabend! MVG lässt tausende EM-Fans stehen

80.000 feiern auf der Leopoldstraße

Nichts ging mehr auf der Leo: Schon zwei Stunden vor dem Spiel war es richtig voll. Mehrere tausend Fans hatten sich vor den Bildschirmen versammelt – zur Pause waren es schon 15 000. Vor einigen Lokalen wurde es so eng, dass sich die Menschen auf der Straße drängten. Die Leo wurde zunächst stadteinwärts gesperrt, Busse fuhren keine mehr durch. Richtig rund ging es aber erst nach dem Abpfiff: Um halb zwölf waren 60 000 Fans auf der Leopoldstraße, eine Stunde später 80 000 – Rekord! Der Autokorso, der sich in der Ungererstraße formierte, wuchs auf 400 Fahrzeuge an. „Sollte Deutschland auch das Finale gewinnen, rechnen wir mit einer ähnlichen Zahl“, sagte Polizeisprecher Andreas Ruch.

Die große Party auf der Leo – es gab allerdings auch einige Zwischenfälle: Eine junge Frau kletterte zum Feiern auf eine Ampel, verlor das Gleichgewicht, stürzte unter dem Gelächter umstehender Fans zu Boden und verletzte sich. Eine Autofahrerin (22) fuhr im Gedränge der bereits gesperrten Leopoldstraße einer Krankenschwester (56) mit einem Vorderrad über den Fuß und machte sich aus dem Staub. Insgesamt nahm die Polizei 45 Personen fest, die meisten wegen Körperverletzung oder weil sie mit Feuerwerkskörpern hantiert hatten. 20 weitere Fans mussten ins Krankenhaus, einige mit Schnittverletzungen.

Wie schon beim Viertelfinale gegen Portugal türmte sich auf der Straße der Müll: Pappteller, leere Bierdosen – vor allem aber zerbrochene Bierflaschen! Fünf Kehrmaschinen und ein Mülllaster räumten 24 Tonnen Müll beiseite! Hört sich viel an, ist aber vergleichsweise wenig: Beim WM-Vorrundenspiel gegen Polen waren es stolze 40 Tonnen.

Ab 1.30 Uhr waren die Sperren teilweise wieder aufgehoben. Das lag aber nicht daran, dass München nicht mehr feiern wollte – ein heftiger Platzregen hat viele Fans verjagt.

fla.

So erlebte München den deutschen EM-Finaleinzug gegen die Türkei

So erlebte München den deutschen EM-Finaleinzug gegen die Türkei © 
Die türkischen Fans auf der Leopoldstraße schwenken schon vor Anpfiff die Fahnen. © dpa
Die Münchner Fans der beiden Nationen feiern ein kollektives Fußballfest. © dpa
Fans im Biergarten feuern die deutsche Elf an. © dpa
Auch die weiblichen Anhänger der deutschen Nationalmannschaft sind in bester Stimmung. © dpa
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Anders ist es bei den unzähligen Public Viewings in München. Beim größten im Olympiapark feiern die Deutschen ... © Westermann
... und die Türken. © Westermann
Die einen Fans glänzen durch ausgefallene Bemalung ... © Westermann
..., die anderen durch ausgelassene Stimmung. © Westermann
Grund zum Zittern gibt es immer wieder genug. © Westermann
Die Leinwand im Olympiapark lässt keine Wünsche offen - wenn nicht gerade weltweiter TV-Bildausfall herrscht. © Westermann
Münchens OB Christian Ude feiert auch mit. © Westermann
Er kann stolz sein auf seine Münchnerinnen ... © Westermann
... auch auf die türkischen Mitbürger, die mit den Deutschen ein fröhliches Fußballfest feiern. © Westermann
Dreimal gibt es für die Deutschen Grund für ausgelassenen Torjubel. © Westermann
Trotz kleiner Regenschauer sind die Klamotten knapp. © Westermann
Auch auf der Leopoldstraße ist die Stimmung bestens. © Bodmer
Bei den Türken gibt's zwar nach dem Abpfiff und dem deutschen 3:2-Sieg wenig Grund zur Freude. © Bodmer
Trotzdem feiern die Fans beider Nationen nach Abpfiff gemeinsam eine große Fußball-Party! © Bodmer

Quelle: tz

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