Debatte über mögliche Koalitionen

Grüne flirten mit der CSU

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Sabine Nallinger.

Am Montag debattieren die Grünen in einer Stadtversammlung über mögliche Konstellationen für eine Zusammenarbeit der Öko-Partei im Rathaus. Und da ist alles möglich, auch eine Jamaika-Konstellation mit CSU und FDP.

Am Nachmittag wollen die Spitzen von SPD, Grünen und CSU zunächst in einer ersten Verhandlungsrunde klären, wie eine Zusammenarbeit der drei größten Rathaus-Fraktionen aussehen könnte. Nachdem das rot-grüne Bündnis seine Mehrheit verloren hatte, bräuchte es einen Partner. Die Koalition aus Grünen, SPD und CSU wäre die Kenia-Variante – benannt nach den Nationalfarben des afrikanischen Landes.

Josef Schmid beansprucht in diesem Fall den Bürgermeisterposten. Den müsste dann die SPD opfern, für die derzeit Christine Strobl das Amt bekleidet. SPD-Fraktionschef Alexander Reissl will den Posten aber nicht aufgeben, was wiederum die Grünen vergrätzt.

Montag Abend debattieren dann die Grünen alleine über die künftige Rathaus-Zusammenarbeit. Nach tz-Informationen will sich der Münchner Grünen-Vorstand bei den Mitgliedern den Segen dafür holen, auch mit der CSU verhandeln zu dürfen. Rein rechnerisch würde auch ein schwarz-grünes Bündnis mit HUT reichen.

Münchens Grünen-Chefin Katharina Schulze bestätigt nur: „Es geht ja darum, welche Optionen wir haben. Dazu gehört auch, mit Josef Schmid zu reden.“

Johannes Welte

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