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Die Laubbläser nerven wieder

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Praktisch, aber laut: Laubbläser
Praktisch, aber laut: Laubbläser © dpa

"Was soll ich machen? Ich werde noch verrückt bei dem Krach!" Gestern empörte sich tz-Leserin Rosi S. über lärmende Laubsauger.

Die 67-jährige Rentnerin konnte den gesamten Nachmittag weder in Ruhe fernsehen noch telefonieren – zu laut drang das nervende Geräusch von draußen in die Wohnung.

Rosi S. ist kein Einzelfall. Drei bis vier Bürger beschweren sich derzeit pro Woche allein im Umweltladen des städtischen Referats für Gesundheit und Umwelt. Umweltberater Reinhard Bodisch verweist dann auf einen Flyer, den derzeit jeder vom Laubsaugerlärm Geplagte haben sollte. Darauf stehen die Zeiten, in denen Laubblasgeräte benutzt werden dürfen. Gärtnereien und Hausmeisterbetriebe, die Gebäude und Straßen vom Laub befreien, dürfen ausschließlich werktags von 9 bis 13 und 15 bis 17 Uhr mit den Krachmachern hantieren. Privatleuten ist das Laubsaugen montags bis samstags von 9 bis 12 und montags bis freitags von 15 bis 17 Uhr erlaubt.

Bis zu sechs Stunden Krach am Tag werden Rosi S. also im Extremfall zugemutet. Wer sich aber nicht an die vorgegebenen Zeiten hält, muss mit einem Bußgeld rechnen. Vorausgesetzt, der lärmgeplagte Nachbar ruft beim Kreisverwaltungsreferat an und beschwert sich. Den Laubsauge-Flyer mit allen Infos gibt’s im Umweltladen im Ruffinihaus am Rindermarkt 10.

res

Quelle: tz

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