Dieb feuert Friseurin Pfefferspray ins Gesicht

München - Eine Friseurin hat in Pasing einen Einbrecher auf frischer Tat ertappt. Der Unbekannte sagte "ist nicht schlimm". Dann feuerte er der Frau eine Ladung Pfefferspray ins Gesicht. 

Als eine 41-jährige Friseuse am Montag zur Mittagszeit in einem Friseursalon in Pasing gerade eine Kundin bediente, hörte sie verdächtige Geräusche aus der angrenzenden Teeküche. Als sie in der Teeküche nachsah, traf sie auf einen ihr unbekannten Mann, der ihr den Rücken zukehrte. Dieser durchsuchte gerade ihre Handtasche. 

Als sie den Dieb zur Rede stellte, erstarrte dieser zunächst vor Schreck. In gebrochenem Deutsch sagte er „ist nicht schlimm“. Die 41-Jährige hielt daraufhin den Mann fest und forderte ihn auf, ihren Geldbeutel zurückzugeben. Dieser griff in seine Jackentasche und warf den Geldbeutel vor ihr auf den Boden. Er griff nochmals in seine Jackentasche, holte ein Pfefferspray heraus und sprühte es der Friseuse direkt in das Gesicht.

Der Täter konnte unerkannt über den Hintereingang der Teeküche flüchten. Die 41-Jährige musste durch den Rettungsdienst ambulant behandelt werden. Sie erlitt Reizungen der Atemwege. Sie bekam keine Luft mehr und ihr Gesicht brannte. Wie sie anschließend feststellte, war aus ihrer Handtasche nichts entwendet worden. Allerdings war aus der Tasche einer anderen Angestellten ein kleinerer Geldbetrag gestohlen worden.

Täterbeschreibung: Ca. 18 Jahre alt, ca. 170 cm groß, kurzes, dunkles Haar, ohne Bart, ohne Brille, sprach gebrochen deutsch; er war bekleidet mit einer dunklen Jacke, dunkler Wollmütze und blauer Jeans.

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