Einbrüche im Großraum München

Diebesbande vor Gericht: Täter hatte „Stuhlprobe“ hinterlassen 

München - Das Landgericht München II verhandelt von Dienstag an gegen eine sechsköpfige mutmaßliche Diebesbande aus dem ehemaligen Jugoslawien, die im großen Stil im Großraum München zugeschlagen haben soll. Ein Aspekt an dem Fall ist kurios.

Die fünf Männer und eine Frau im Alter zwischen 35 und 55 Jahren sollen vor allem Tresore geknackt und dabei Geld in sechsstelliger Höhe erbeutet haben. 

Einem der Tatverdächtigen kamen die Ermittler auf die Schliche, weil er bei einer der Tresor-Knack-Aktionen seine Notdurft im Grünen verrichtete - und damit im Stuhl seine DNA hinterließ. Der Vorwurf der Anklage lautet auf schweren Bandendiebstahl. Auch eine versuchte Anstiftung zum Totschlag steht im Raum, weil einer der Täter seine Ex-Frau und deren Familie habe töten lassen wollen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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