Diese 13 Ampeln kommen weg

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München - Von den rund 1100 Ampeln in München sollen 13 definitiv abgebaut werden. Zudem werden sechs probeweise ausgeschaltet und vier überprüft: der Überblick.

Ampeln fressen Strom, Zeit und Nerven – vor allem, wenn sie keinen wirklichen Nutzen im Straßenverkehr bringen, sondern ihn behindern. Deshalb sind einige der rund 1100 Lichtzeichenanlagen in München auch dem OB Christian Ude und dem Kreisverwaltungsreferat (KVR) ein Dorn im Auge.

Die Verkehrs-Verhältnisse haben sich in den vergangenen 20 Jahren teilweise erheblich geändert. Daher beschäftigt sich das KVR seit ­Anfang 2010 mit dem Thema „Ampelabbau“. „Wir gehen systematisch die ganze Stadt durch, was natürlich etwas Zeit braucht“, sagt Daniela Schlegel, Sprecherin des KVRs.

Außerdem hat das Amt die 25 Bezirksausschüsse in der Stadt angeschrieben. „Sie haben die größere Ortskenntnis und sollen uns melden, welche Ampeln ihrer Meinung nach überflüssig sind“, sagt Schlegel.

GRAFIK VERGRÖSSERN

Ob eine Ampel abgebaut wird oder nicht, entscheiden letztlich das KVR, der jeweilige Bezirksausschuss und das Polizeipräsidium. Definitiv abgebaut werden heuer 13 Ampeln. Sechs Ampeln sind probeweise ausgeschaltet, um zu sehen, ob sie verzichtbar sind, erklärt Schlegel.

Bei vier Ampeln prüft die Behörde derzeit, ob auch sie erst mal probeweise abgeschaltet werden. Weitere sollen danach unter die Lupe genommen werden: „Wir sind auch für Anregungen von Seiten der Bürger offen, welche Ampeln noch überflüssig sind“, sagt Schlegel.

svs

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