Weniger Verbrauch

Diese Münchner erfinden die Steckdose neu

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Florian Burchett, Christian Remiger und Eugen Pflüger (v.l.) haben die schlaue Steckdose Parce One (unten) erfunden.

München - Gut 130 Jahre nach Erfindung der ersten Steckdose will die Münchner Newcomer-Firma Parce den Stromverbrauch in unseren Haushalten drastisch senken – mit einer schlauen Steckdose.

Der Strom kommt auch künftig aus der Steckdose – aber sonst soll alles anders werden. Gut 130 Jahre nach Erfindung der ersten Steckdose will die Münchner Newcomer-Firma Parce den Stromverbrauch in unseren Haushalten drastisch senken – mit einer schlauen Steckdose. Die Tüftler versprechen bis zu 50 Prozent weniger Verbrauch und damit entsprechend niedrigere Stromrechnungen.

Und das funktioniert so: Die kluge Dose namens Parce One misst, wenn ein angeschlossenes Gerät noch Strom saugt, obwohl es nur noch im Standby-Betrieb läuft. Dann wird die Stromversorgung gekappt, auf Wunsch vollautomatisch und ohne Ihr Zutun. Und das ist längst nicht alles: Die Parce One lernt, wann Sie zu Hause sind, wann Sie Ihren Fernseher, Ihre Kaffeemaschine oder Ihren Drucker brauchen – und passt die Stromversorgung entsprechend an.

Die schlaue Steckdose Parce One.

Weil die schlaue Dose drahtlos mit dem Internet verbunden ist, schickt Sie Ihnen zudem per App Nachrichten und Vorschläge aufs Smartphone: „Zu Hause laufen noch Geräte im Standby. Möchten Sie sie jetzt abschalten?“ Und auf einer Website können Sie Ihren gesamten Stromverbrauch auswerten und optimieren. Derzeit sucht Parce auf der Internetplattform Indiegogo (indiegogo.com/projects/the-parce-idea) nach Unterstützung für die Serienproduktion. Dort können Sie eine Parce One für rund 50 Euro vorreservieren. Doch egal, ob die angestrebten 100 000 Dollar (73 000 Euro) zusammenkommen oder nicht, die Stromspar-Steckdose soll auf jeden Fall im November auf den Markt kommen. Mehr erfahren Sie unter parce.de.

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