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Diesel wurde knapp

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Nichts ging mehr beim Diesel
Nichts ging mehr beim Diesel © dpa

Ein positiver Aspekt der Finanzmarktkrise: Sprit und Heizöl sind derzeit für die Verbraucher günstig wie schon lange nicht mehr.

Benzin und Diesel kosten gegenüber dem Höchststand im Juli momentan pro Liter rund 25 Cent weniger. Grund dafür ist der starke Preisrückgang an den Rohölmärkten.

Kaum wird der aus Öl hergestellte Treibstoff billiger, steigt auch der Absatz. Im September wurden 1,8 Millionen Tonnen Benzin verkauft – 1,7 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, teilte der Mineralölwirtschaftsverband am Mittwoch mit. Diesel legte um 3,8 Prozent zu.

Aufgrund der starken Nachfrage nach Heizöl und Diesel gab es in den letzten Tagen an den Zapfsäulen erste Engpässe beim Diesel. An einigen Tankstellen in München und Umgebung war die Spritsorte zeitweise ausgegangen, Nachschub könne nicht immer schnell genug herangeschafft werden. Gründe dafür sind Lieferschwierigkeiten einer Raffinerie in Ingolstadt, der hohe Reiseverkehr durch die Herbstferien in einigen Bundesländern und die überraschend hohe Nachfrage nach Heizöl, das in der Raffinerie denselben Produktionsprozess wie Diesel durchläuft.

Quelle: tz

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