Heute lacht er darüber

Dieser Lehrer hatte in der Schule das schlechteste Zeugnis

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Gewinner Stefan und sein ehemaliger Mitschüler Florian.

München - Auch Lehrer waren mal Schüler. Und manchmal waren ihre Zeugnisse gar nicht mal so gut. Der Notenschnitt dieses Pädagogen toppt aber alles.

Die Zwischenzeugnisse stehen vor der Tür, und so manchem Schüler wird vielleicht schon Angst und Bange. Wie sehen meine Noten in diesem Jahr aus? Um die Schüler zu beruhigen, dass auch ein mittelmäßiges Zeugnis kein Weltuntergang ist, hat der Münchner Radiosender Gong 96,3 zu einem lustigen Wettbewerb aufgerufen. Gesucht wurde der Lehrer aus Landeshauptstadt und Region, der das schlechteste Zeugnis aus seiner eigenen Schulzeit vorlegen konnte.

Heute lacht er über das Zeugnis

Das Jahreszeugnis von Lehrer Stefan.

Und der Sender war erfolgreich. Der Gewinner ist der 34-jährige Stefan. Er wies einen Notenschnitt von 4,86 vor. Erzielt hat er ihn am Landshuter Hans-Carossa-Gymnasium in der neunten Jahrgangsstufe. Vier Mal die Note sechs, sechs Mal die Note fünf, dazu je zwei Mal die Vier und die Drei standen in seinem Jahreszeugnis 1999 zu Buche. Natürlich wurde er mit diesen Leistungen nicht versetzt. „Ich hatte damals einfach gar keine Lust auf Schule“, erzählt der heutige Deutsch- und Geschichtslehrer dem Sender. „Meine damalige Freundin hat mich dann wieder auf den richtigen Weg gebracht.“ Inzwischen unterrichtet er am Gymnasium Seligenthal.

Sein Zeugnis ist dem 34-Jährigen heute nicht mehr peinlich - er kann eher darüber lachen. „Ich erzähle die Geschichte gerne auch mal meinen Schülern im Unterricht, um ihnen zu zeigen, dass ein schlechtes Zeugnis kein Weltuntergang ist.“ Man habe es selber in der Hand.

Gut lachen hat auch Stefans ehemaliger Mitschüler Florian Laupichler. Er hat seinen Schulfreund zum Wettbewerb angemeldet - und dafür vom Radiosender einen satten Finderlohn von 10.000 Euro erhalten.

mg

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