Jahreswirtschaftsbericht

Reiter: München ist stark, aber…

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Deiter Reiter

München - Wirtschaftsreferent Deiter Reiter (SPD) präsentiert  Münchens Jahreswirtschaftsbericht: Mehr Jobs, mehr Geld, aber auch höhere Mieten.

Es geht aufwärts – und zwar in praktisch allen Bereichen. Das zeigt der Münchner Jahreswirtschaftsbericht, den Wirtschaftsreferent Dieter Reiter (SPD) gestern vorstellte. Mehr Jobs, mehr Geld, höhere Umsätze: Die Stadt boomt. Das hat aber auch seine Schattenseiten. Denn der Erfolg macht die Stadt teurer – gerade bei den Mieten …

Kaufkraft: Die Münchner haben das meiste Geld. Jeder Einwohner hatte im Jahr 2012 im Durchschnitt 26 218 Euro zur Verfügung. In allen anderen deutschen Großstädten war der Wert niedriger. Der Durchschnitts-Berliner hatte etwa eine Kaufkraft von 18 024 Euro. Allerdings: In die Kaufkraft-Berechnung fließen auch Kinder ohne Einkommen ein. Reiter sagt: „Die Zahlen lassen den Schluss zu, dass wir in München Menschen haben, die sehr gut verdienen. Sie sagen aber nichts aus über die Verteilung.“

Jobs: Die Arbeitslosenquote lag bei 4,6 Prozent – das ist im Vergleich zum Vorjahr ein minimaler Rückgang (um 0,1 Prozent). Erfreulich ist: Die absolute Zahl der Beschäftigten ist um 24 387 Stellen gestiegen. Die Arbeitsagentur sagt vorher, dass es gut weitergeht.

Große Unternehmen: München bietet gute Bedingungen für Konzerne – allein BMW hat hier rund 36 000 Angestellte. Reiter will so weitermachen. Er sagt: „Es ist wichtig, dass der Standort attraktiv bleibt.“

Immobilien: Der Umsatz aller Verkäufe in München (Wohnungen und Gewerbe) lag 2012 bei 9,9 Milliarden Euro. Rekord! Die durchschnittliche Quadratmeter-Miete für neu bezogene Wohnungen stieg auf 14,50 Euro. Mehr als in jeder anderen deutschen Großstadt.

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