Finanzielle Schieflage

OB zu Heimag-Wohnungen: Kein Verkauf, keine Erhöhung

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Münchens OB Dieter Reiter (SPD).

Die finanzielle Schieflage bei der städtischen Wohnbaufirma Heimag zieht ihre Kreise. Am Mitwoch versuchte OB Dieter Reiter ( SPD) die Nutzer der 5000 Wohnungen zu beruhigen:

„Für die Mieterinnen und Mieter der Heimag gibt es keinen Grund, Angst zu haben. Wir werden keine einzige Wohnung verkaufen und auch die Mieten nicht deswegen erhöhen.“

Die finanzielle Situation der Heimag sei eine Angelegenheit, die die Stadt intern lösen werde. Reiter: „Mir geht es darum, bezahlbare Wohnungen zu erhalten. Deshalb werde ich auch sicherstellen, dass die Sanierungsmaßnahmen planmäßig und mit Nachdruck durchgeführt werden.“

Mitglieder der Aufsichtsräte von Heimag und Gewofag fragen sich aber, wie Reiter das finanzieren will. Nach tz- Informationen sorgten dringend anstehende Sanierungsmaßnahmen in Wohnanlagen in Aubing und am Stiftsbogen dafür, dass der Heimag die Kosten davonrennen. Bisherige Kostenschätzungen waren viel zu blauäugig. Dass die Heimag zudem noch viele weitere Alt-Anlagen sanieren muss, bedeutet, dass die langfristigen Finanzplanungen Makulatur sind. Die Gewofag (70-Prozent-Eigentümer) muss wohl Geld zuschießen, dabei soll sie selbst 3500 neue Wohnungen bauen.

WE

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