Dioxin: Woran erkennt man die Herkunft vom Ei?

+
Der Stempel ist so viel wie ein Personalausweis für das Ei.

München - Seit Beginn des Dioxin-Skandals steht das Telefon in der Verbraucherzentrale Bayern nicht mehr still. „Welche Eier kann ich noch essen?“, wollen die Anrufer wissen. Hier die Antworten.

 Was für Verwirrung sorgt: Die Angaben auf der Verpackung können vom Stempel auf dem Ei abweichen, so Andrea Danitschek, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern.

Lesen Sie auch:

Dioxin-Skandal: "Bio" = besser?

Die Erklärung: außen auf dem Karton befinden sich Angaben zur Packstelle. Diese Betriebe packen die Eier in die Kartons für den Einzelhandel um. „Wer jedoch wissen möchte, wo das Ei tatsächlich gelegt wurde, muss den Erzeugerstempel direkt auf dem Ei beachten“, so Danitschek. Die erste Ziffer auf dem Ei steht für die Art der Legehennenhaltung: 0 bezeichnet Eier aus ökologischer Erzeugung, 1 steht für Freiland-, 2 für Boden- und 3 für Käfighaltung.

Nach derzeitigem Kenntnisstand sind Bio-Eier vom Dioxin-Skandal nicht betroffen. An zweiter Stelle erfolgt die Angabe des Herkunftslandes. Eier mit der Angabe DE stammen aus Deutschland. Nun folgen zwei Ziffern für das Bundesland, in dem sich der Legebetrieb befindet. Eier aus Bayern sind mit 09 gekennzeichnet, bayerische Legebetriebe wurden nach dem momentanen Stand der Ermittlungen nicht mit dioxinbelasteten Futtermitteln beliefert.

Betroffen sind Legebetriebe in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Diese Bundesländer werden mit den Ziffern 05 und 03 codiert.

auch interessant

Meistgelesen

Festnahmen, Prügel und randalierende Fahrgäste
Festnahmen, Prügel und randalierende Fahrgäste
Blitzeis-Bilanz: Münchner kratzten, rutschten und verletzten sich
Blitzeis-Bilanz: Münchner kratzten, rutschten und verletzten sich

Kommentare