Fall Michaela Eisch: 1173 Tests – kein Treffer

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Mordfall Michaela Eisch: Rund 1300 Männer sind zum DNA-Massentest angetreten.

München - Kein Durchbruch im Münchner Mordfall Michaela Eisch aus dem Jahr 1985: Ein DNA-Massentest mit rund 1300 Männern ergab keinen Treffer mit dem am Tatort gefundenen DNA-Material.

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3000 Männer fallen insgesamt ins Raster, 1750 wurden zur Speichelprobe eingeladen, 1173 haben bereits ihre Probe abgegeben – doch der Mörder der kleinen Michaela war bislang noch nicht dabei: Die größte DNA-Reihenuntersuchung in der Münchner Kriminalgeschichte wird voraussichtlich noch viele Monate in Anspruch nehmen. Geklärt werden soll damit der Mord an der Münchner Schülerin Michaela Eisch (8), die am 14. Juni 1985 im dichten Gestrüpp an der Braunauer ­Eisenbahnbrücke ermordet aufgefunden wurde. Einen Monat zuvor – am 17. Mai 1985 – war die Kleine aus der Maikäfersiedlung in Ramersdorf verschwunden. Die Mordkommission geht davon aus, dass Michaela ihren Mörder gekannt hat und ermittelte 3000 Männer, die damals in der Umgebung wohnten.

1750 Männer leben noch heute im Großraum München und wurden bereits angeschrieben. Ein Teil davon entschuldigte sich wegen Umzugs, Urlaubs, dienstlicher oder privater Gründe und wird den Test nachholen. Rund 200 Männer reagierten bislang gar nicht und wurden nun erneut angeschrieben. Im weiteren Schritt werden nun 1000 Männer, die im ganzen Bundesgebiet leben, von ihren zuständigen Polizeibehörden um eine Speichelprobe gebeten. Einige leben heute im Ausland. Bei ihnen kümmern sich Landes- bzw. Bundeskriminalamt um die Ermittlung der Anschriften.

Dorita Plange

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