So war die dritte Premiere im Circus Krone

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Komiker Steve Eleky aus Ungarn brachte das Publikum zum Lachen

München - "Ich habe schon lange nicht mehr so gelacht“, freute sich Schauspieler Peter Kremer bei der dritten und letzten Premiere des Circus’ Krone für diese Wintersaison. Denn Steve Eleky war zum Brüllen komisch. Die tz-Kritik.

Dank Steve Eleky liefen bei manch einem Premieren-Besucher ungehemmt die Lachtränen. Der Mann aus Ungarn, als „Ersatz“ für den weltbesten Jongleur angekündigt, entpuppte sich im bunten Schottenrock mit Herzchen-Boxershorts zum heimlichen Star des Abends: Der Schotten-Komiker kalauerte und kicherte sich direkt in die Gunst des Publikums.

Es war sowieso der Zirkus-Abend der Komödianten. Denn auch der italienische Clown Fumagalli unterhielt die Krone-Gäste vortrefflich. Viel Applaus erhielten auch die chinesische Truppe „Shandong“, deren 14 Künstler wie Gummipuppen per Salti durch die Lüfte sausten, die „Quinteron“ mit ihrer folkloristischen Wurf­akrobatik, sowie das ungarische „Duo Viro“, das an blauen Seidentüchern waghalsige Sprünge hoch unter dem Zirkusdach vollführte.

Freilich gab es auch die berühmten Tiere des Circus’ Krone zu sehen. Jana Mandana präsentierte neben einer klassischen Elefanten-Nummer ihre wunderschönen Araber aus dem Krone-Marstall und demonstrierte die gerittene Hohe Schule auf Hengst Ramses, während Ehemann und Star-Dompteur Martin Lacey jr. seine zwölf Löwinnen samt Pascha-Löwen Kasanga in den Manege-Käfig schickte.

Bis zum 3. April sind diese 35 Artisten aus zehn Nationen noch zu sehen. Danach verabschiedet sich der Circus Krone für über sieben Monate aus München. Karten kosten zwischen 13 und 35 Euro, Tel. 089/545 80 00.

C. Högel

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