Drogenhandel: Razzia gegen "Hells Angels"

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Bei einer Drogen-Razzia gegen die Motorradgang "Hells Angels" wurden am Dienstag auch Objekte in München und Oberbayern durchsucht.

München - Drogen-Razzia gegen die berüchtigte Motorradgang "Hells Angels": Seit Dienstagmorgen waren rund 270 Polizisten im Einsatz. Bei sechs Personen klickten die Handschellen.

Die großangelegte Aktion begann in den frühen Morgenstunden: Laut Polizei wurden ab 5 Uhr Früh insgesamt 17 Objekte in München, Oberbayern und Hamburg durchsucht. Sechs Haftbefehle wurden vollstreckt. An den Durchsuchungen und Festnahmen waren rund 270 Ermittlungs- und Spezialeinsatzkräfte des Polizeipräsidiums München, des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord und der Bereitschaftspolizei beteiligt.

Hintergrund der Drogen-Razzia: Das Dezernat zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität des Polizeipräsidiums München ermittelt seit August 2010 im Auftrag der Staatsanwaltschaft Augsburg gegen mehrere Mitglieder der „Hells Angels“ und gegen weitere Personen.

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Ins Visier der Ordnungshüter gerieten seitdem 13 Personen deutscher, türkischer, italienischer und serbischer Nationalität aus dem Rotlicht- und Rockermilieu. Sie stehen im Verdacht, einen gewerbsmäßigen Rauschgifthandel betrieben zu haben. Die Polizei ermittelte auch wegen versuchter räuberischer Erpressung und Verstöße gegen das Waffengesetz. Die Verdächtigen sind zwischen 26 und 56 Jahre alt.

Jetzt beantragte die Staatsanwaltschaft Augsburg sechs Haftbefehle. Bei den Durchsuchungen und Festnahmen am heutigen Dienstag stellten die Polizisten auch verschiedenes Beweismaterial sicher.

fro 

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