War Drogensüchtiger zu high zum Einbrechen?

München - Die "Vorbereitungen" für seinen Einbruch waren einem drogenabhängigen Obdachlosen noch geglückt - doch dann unterliefen ihm einige entscheidende Fehler.

In den frühen Morgenstunden des Ostersonntags gegen 07.15 Uhr, stieg ein wohnsitzloser und drogenabhängiger Beschuldigter über ein Toilettenfenster in eine Gaststätte an der Trappentreustraße ein. Das Fenster war von ihm einige Stunden vorher, während eines Aufenthalts im Lokal, entsprechend präpariert worden.

Aus dem Lokal entwendete er Alkoholika im Gesamtwert von ca. 740 Euro, einen Bedienungsgeldbeutel sowie weiteres Bargeld. Die gestohlenen Flaschen verstaute er in einem mitgeführten Rucksack sowie in einer Getränkekiste. Allerdings fielen ihm, als er die Gaststätte durch das Fenster wieder verlassen wollte, fünf Flaschen Whiskey zu Boden. Die Getränkekiste versteckte der 27-jährige Einbrecher in einem Gebüsch in der Gollierstraße für den späteren Abtransport. Nachdem er aus dem Bedienungsgeldbeutel das Geld entnommen hatte, warf er die Geldbörse über einen Zaun.

Was dem Beschuldigten allerdings nicht auffiel, war die Tatsache, dass er bei seinem Einbruch zunächst einen Alarm ausgelöst hatte und seine anschließende Flucht durch einen Zeugen beobachtet wurde. Dieser Zeuge konnte den Einbrecher so gut beschreiben, dass die Polizeibeamten den Täter am U-Bahnhof Heimeranplatz festnehmen konnten. Der 27-Jährige wurde festgenommen und räumte im Anschluss bei seiner Vernehmung den Einbruch ein. Außerdem zeigte er das Versteck seiner Beute im Gebüsch sowie den weggeworfenen Geldbeutel. Am Ostermontag erließ der Ermittlungsrichter gegen den Einbrecher Haftbefehl.

Rubriklistenbild: © dpa

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