Nach Ebola-Fall in Spanien

Notfallplan für den Münchner Flughafen

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Bayern bereitet sich auf mögliche Ebola-Fälle vor. Am Flughafen München soll eine Taskforce eingerichtet werden

München - Ebola hat Europa erreicht. Ein bestätigter Fall in Spanien und ein Verdacht in Österreich veranlassen das bayerische Kabinett eine Taskforce für Infektiologie zu gründen.

Für den Münchner Flughafen sind fünf Arztstellen eingeplant, wie der Bayerische Rundfunk berichtet. Im Falle eines Ebola-Verdachts während eines Fluges soll die Notfallzentrale am Flughafen vom Piloten verständig werden. Nach der Landung werde der Patient dann mit speziellen Fahrzeugen der Feuerwehr in die Quarantänestation des Klinikum Schwabings transportiert, erklärte das Landesamt für Gesundheit  und Lebensmittelsicherheit gegenüber dem BR.

Jedoch heißt es auch weiter, derzeit bestünde keine Ebola-Gefahr für Bayern. In Spanien hatte sich eine Krankenschwester bei der Pflege eines Ebola-Patienten infiziert, ihr Zustand sei jedoch stabil. In Salzburg wird ein 15-jähriger aus Liberia mit Symptomen behandelt.

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