Gute Nachrichten nach vierter Rücken-OP

Edith von Welser-Ude: Küche statt Rollstuhl

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Muscheln in Weißwein: Edith von Welser-Ude (75) steht wieder - die Rückenschmerzen sind weg.

München - Sie steht wieder! Was hatte sie der Rücken geplagt, die eingeklemmten Nerven, zwischenzeitlich saß Alt-OB-Gattin Edith von Welser-Ude (75) sogar im Rollstuhl.

So hatte sie sich den Ruhestand ihres Mannes Christian (66) nicht vorgestellt. Aber das ist Vergangenheit. „Die insgesamt vierte OP an der Wirbelsäule war erlösend und erfolgreich“, sagt Edith von Welser-Ude der tz. Endlich ohne Schmerzen!

Noch im August saß sie im Rollstuhl.

Sie steht wieder – auch vor der Kamera und am Herd. Jetzt laufen die neuen Folgen ihrer Sendung „Club der Köchinnen“ auf münchen.tv. „Die Aufzeichnung war eine richtige Freude“, erzählt von Welser-Ude. Wegen der Schmerzen hatte sie Monate aussetzen müssen, die mit älteren Folgen überbrückt wurden. Aber auch die habe sie „nur mit Tricks“ aufzeichnen können. Sie hatte die Aufnahme immer wieder unterbrechen müssen, um sich im Sitzen zu erholen. Heuer war sie schon viermal in der Klinik – beim OB-Abschied ihres Mannes im Deutschen Theater im Mai war sie nach einem Schwächeanfall zusammengebrochen (tz berichtete).

Jetzt kredenzte sie Miesmuscheln im Weißweinsud mit der Schriftstellerin Asta Scheib – und natürlich zusammen mit ihrem Mann. Nach den 21 Jahren der oberbürgermeisterlichen Entbehrungen sind die beiden eben unzertrennlich. Die Folge wurde vergangene Woche aufgezeichnet, am Wochenende jetteten die beiden gleich nach Mykonos. „Es scheint die schönste Herbstsonne. Alles ruhig und fast touristenfrei“, schwärmt die Alt-OB-Gattin am Telefon. „Ich lege jeden Tag an Kräften zu.“ Nach drei Wochen auf der griechischen Insel geht es für eine Woche weiter nach Istanbul, wo der Ex-Rathauschef seinen alten Freund Ali Kilic, den Bürgermeister des Stadtteils Maltepe, berät.

Auch Christian Ude freut sich riesig: „Das sind die Möglichkeiten, auf die wir uns so lange gefreut haben – gemeinsam arbeiten, gemeinsam verreisen.“ Wegen des Rückenleidens seiner Frau habe er schon darum gefürchtet. „Aber jetzt wissen wir, dass es wieder geht!“

David Costanzo

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