Ex-1860-Präsident Dieter Schneider laut Medienbericht gestorben

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EHC am Freitag spielfrei

Ritter wünscht sich ein 4:0 - für Reimi

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Toni Ritter wünscht sich gegen Iserlohn ein 4:0.

München - „Ein bisschen ungewohnt ist es schon“, sagt Toni Ritter. Freitagabend – und der EHC hatte kein Spiel. Aber richtig frei hatte Pierre Pagés Mannschaft doch nicht.

 „Gut essen, zeitig schlafen“ war bei Ritter angesagt, denn Freitag wie Samstag stand Training an. Damit es am Sonntag, 16.30 Uhr, gegen Iserlohn mit dem Heimsieg klappt. Ritter hat vor seiner Zeit in München ein Jahr für die Roosters gespielt, auf Leihbasis aus Berlin. Der Großteil der Iserlohner Mannschaft ist neu, Ritter hat kaum mehr Kontakt ins Sauerland. Sein Leben spielt sich in München ab, Betreuer Ronny Lehmann, aber auch mit Alex Barta und Jochen Reimer. Sie sind Singles und haben darum mehr Zeit für Freundschaften als die Familienväter im Kader.

„München gefällt mir sehr gut“, sagt Ritter. „Das Team ist auch sehr angenehm. Und wenn es sportlich noch passt, gibt es eigentlich nichts Besseres in Deutschland.“ Zumindest bei ihm war in dieser Saison schon der Schritt nach vorne zu erkennen: In 30 Spielen hat er schon 14 mal gescort – so viele Punkte machte er davor nur im Juniorenbereich. Ritter, ein bodenständiger 24-Jähriger aus Weißwasser, begründet es allein mit „mehr Eiszeit“.

Weil hinten Not am Mann ist, spielt Stürmer Ritter nun Verteidiger. Für ihn bedeutet der Positionstausch eine Umstellung: Zweikämpfe führt er nun vermehrt aus der Rückwärtsbewegung und in der Offensive läuft er zur Blauen Linie statt vors Tor. „Was nicht schlimm ist“, sagt er und erzählt von „Weiterentwicklung“. Er sieht sich als Stürmer, aber wenn er hinten gefragt ist, „probiere ich das solide und unauffällig zu machen“.

„Ich stelle mich in den Dienst der Mannschaft. Wo ich gebraucht werde, spiele ich“, sagt er und fügt lachend an: „Ich hoffe nur, dass Reimi nicht krank wird und ich auch noch in den Kasten muss.“ Für den EHC wäre das in der Tat nicht zu erhoffen, Ritters Fähigkeiten als Goalie hin oder her. Denn der Angreifer hält Kumpel Reimer für den „besten Torhüter in Deutschland. Bei Reimi kann man nicht nach Statistiken gehen.“

Was Ritter meint: Das Spielsystem des EHC ist nicht gerade Torhüter-freundlich, Reimer hat viel zu tun. Zuletzt war er darüber sauer. Ritter bleibt optimistisch. Sein Tipp für Sonntag: „4:0 – das wäre ein Wunschergebnis. Ich hoffe, dass unsere Stürmer ein paar Tore schießen und wir zu Null für Reimi spielen.“

wim

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