EHEC: Drei neue schwere Fälle in München

München - In München hat das städtische Referat für Gesundheit und Umwelt drei weitere Fälle der lebensbedrohlichen EHEC-Infektion bestätigt.

Bei den drei Patientinnen sei das hämolytisch-urämische Syndrom (HUS), also eine besonders gefährliche EHEC-Ausprägung nachgewiesen worden, teilte eine Sprecherin des städtischen Referats für Gesundheit und Umwelt am Montag mit. In der Vorwoche waren bereits zwei HUS-Fälle in der Landeshauptstadt aufgetreten. Alle Patienten hätten sich in den vergangenen Wochen in Norddeutschland aufgehalten.

Damit erhöhte sich die Zahl der HUS-Fälle im Freistaat auf mindestens elf. Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen geht bislang von 23 amtlich erfassten EHEC-Fällen im Freistaat aus.

Die drei neuen Münchner HUS-Patientinnen sind 29, 30 und 31 Jahre alt. Sie seien vor ihrer Erkrankung unabhängig voneinander in Hamburg gewesen. Nähere Angaben zum Gesundheitszustand der Frauen wollte das Referat aus Datenschutzgründen nicht machen. Bereits in der Vorwoche war das HU-Syndrom in München bei einer 30-Jährigen und einer 47 Jahre alten Frau diagnostiziert worden

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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