Edith von Welser-Ude feierte im Augustiner ihren 70. Geburtstag

Ein Abend voller Huldigungen

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Zum Geburtstag gratulierten Münchens First Lady Edith von Welser-Ude neben Ehemann Christian Ude auch dessen Doppelgänger Uli Bauer.

München - "Wochenlang hat es mir vor diesem Tag gegraust“, gab die Jubilarin zu, als sie nach Stunden voller Huldigungen die Bühne betrat.

„Und jetzt geht es mir nur unglaublich gut!“ Edith von Welser-Ude hatte zu ihrem Siebzigsten am Montag „ausschließlich Leute eingeladen, die ich mag“. Die First Lady Münchens mag viele, und ihre Zuneigung wurde an diesem Abend mindestens zweihundertfach zurückgegeben, mit herzlichen Gratulationen, in Wort und Bild, in Sketchen und mit Gesang. Wer einen Hobbykabarettisten wie Christian Ude zum Mann hat, der als OB auch noch über ein Double – nämlich einen weiteren Kabarettisten Uli Bauer – verfügt, wer mehrmals im Jahr über 50 Frauen zum Frühstück in den Keller bittet, wer sich seit Jahrzehnten für kulturelle Themen engagiert, darf schon mit ein bisschen mehr als „Hoch soll sie leben“ rechnen.

Ein Abend voller Huldigungen - Edith von Welser-Ude feierte ihren 70.

Ein Kuss für das Geburtstagskind: OB Christian Ude gratuliert seiner Frau Edith von Welser-Ude zum 70. Geburtstag. © Michael Westermann
O'zapft is - OB Christian Ude zapfte im Augustiner, wo die Feier stattfand, ein Fass an. © Michael Westermann
Durchs Programm, organisiert von Tochter Susanne Jell, führte Tochter Diana von Welser-Schröder. © Michael Westermann
Der Entertainer Ron Williams sang der Jubilarin ein Ständchen. © Michael Westermann
Der Doppelgänger von Christian Ude, Uli Bauer, schmachtete Edith von Welser-Ude mit einer Cover-Version von „Only You“ an. © Michael Westermann
Der doppelte Ude - Edith von Welser Ude wurde zum Geburtstag nicht nur von ihrem Mann und dessen Doppelgänger Uli Bauer beglückwünscht. Zum Gratulieren kamen auch: © Michael Westermann
Hans-Jochen Vogel ... © Michael Westermann
... der Kabarettist Dieter Hildebrandt und Fernseh-Entertainer Alfred Biolek (er ging auf die gleiche Schule) ... © Michael Westermann
... tz Verleger Dr. Dirk Ippen und Charlotte Knobloch (IKG-Präsidentin) ... © Michael Westermann
... Doris und Roland Kuffler, Anneliese und Herrmann Haberl und Gerd Käfer ... © Michael Westermann
... Apostoulos Malamoussis, Marianne Koch und Hep Monatzeder ... © Michael Westermann
... Petra Perle und Ilse Neubauer ... © Michael Westermann
... Julian Nida-Rümelin und Nathalie Weidenfeld ... © Michael Westermann
... Gisela Schneeberger, Petra Perle und Vroni von Quast ... © Michael Westermann
.. die Schwabinger Gisela ... © Michael Westermann
... Konstanze Vernon, Susanne Porsche und Xaver Schwarzenberger ... © Michael Westermann
... Anneliese und Herrmann Haberl ... © Michael Westermann
... Dieter Hanitzsch (mit seinem Geschenk) ... © Michael Westermann
und Willi Heide, Großgastronom (Heide-Volm in Planegg) und Oktoberfestwirt („Bräurosl“). © Michael Westermann
Edith von Welser-Ude Edith und Maria von Welser. Die TV-Moderatorin referierte die Entstehungsgeschichte der Ratz-Fatz-Frühstücksweiber. © Michael Westermann
... die "Ratz-Fatz-Damen" ... © Michael Westermann

Durchs Programm, organisiert von Tochter Susanne Jell, führte Tochter Diana von Welser-Schröder. Die Zwei erinnerten sich an ihre Jugend im Sechs-Kinder-Haushalt, „als Mami ihre Nächte bei einem schlaksigen jungen Mann verbrachte“ und sie sich eine konservativere Mutter gewünscht hätten. Das ist heute nicht mehr so, und auch Christian Ude ist nicht mehr ganz so schlaksig. Er schilderte zum Gaudium des Publikums Anekdötchen aus der Zeit des gschlamperten Verhältnisses und pries die „erotische Ausstrahlung und die frivole Einstellung“ seiner späteren Frau. Ihm zuvor kam allerdings sein Doppelgänger Uli Bauer, der Edith mit einer Cover-Version von „Only You“ anschmachtete.

TV-Moderatorin Maria von Welser referierte die Entstehungsgeschichte der Ratz-Fatz-Frühstücksweiber, die ziemlich vollzählig im Saale saßen. Die zwei „ein- und wieder ausgeheirateten“ von Welsers hatten, angeödet von einer männerdominierten Unicef-Besprechung vor Jahren den Plan geschmiedet, entscheidungsfreudige, kreative Frauen zu einem Treffen zusammenzurufen. Die evangelische Bischöfin Susanne Breit-Kessler hatte den fast schon göttlichen Auftrag, das rot gebundene „Poesie-Album“, die „Votivgabe“ der Damen, zu überreichen: „Es ist so etwas wie das zweite Buch der Bücher.“

Komödiantisch würdigten Maria Peschek und Luise Kinseher die Jubilarin, Jazz-Sängerin Jenny Evans widmete die Melodie „Ich brauche keine Millionen“ in „Edith‘s Song“ um, André Hartmann bot stimmlich ein halbes Dutzend berühmter Gratulanten auf – und Entertainer Ron Williams ließ sich von seinen Kindern Ariane Roth und Julian Williams gesanglich unterstützen.

Unter anderem gratulierten: Alfred Biolek (er ging auf die gleiche Schule), die Gastronomen Anneliese und Hermann Haberl, Willi Heide senior, Doris und Roland Kuffler, Gerd Käfer und Uschi Ackermann, Dieter Hildebrandt und Ehefrau Renate, IKG-Präsidentin Charlotte Knobloch, Schauspielerin Michaela May, Autorin Asta Scheib, Tanzlegende Konstanze Vernon, Bürgermeister Christine Strobl und Hep Monatzeder, Stadträtin Barbara Scheuble-Schaefer, Koch Alfons Schuhbeck, Modedesignerin Susanne Wiebe, tz-Verleger Dirk Ippen und Gattin Marlene.

BW

Quelle: tz

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