Über 500 000 Menschen in Deutschland sind Sportkletterer

Ein Fehler hat fatale Folgen

Das Sportklettern in Hallen ist schon länger eine der Trendsportarten schlechthin.

Mittlerweile gibt es in Deutschland über 350 Kletterhallen – rund 200 davon werden vom Deutschen Alpenverein betrieben. Tendenz steigend! „Schon jetzt gibt es rund 500 000 Sportkletterer in Deutschland. Und das geht durch alle Altersschichten“, erklärt Andrea Händel vom Alpenverein.

Für die Sicherheit beim Klettern sind die Hallengäste generell selbst verantwortlich. „Schon mit dem Bezahlen des Eintritts akzeptiert man die Benutzungsordnung des Hauses“, erklärt Andrea Händel. Und da drin steht immer, dass der Kletterer auf eigene Verantwortung unterwegs ist; dass er das Sichern, wenn er dies selbst vornimmt, beherrscht – sowie die Grundkentnisse des Kletterns kennt. Zudem müssen Kinder natürlich immer einen Erziehungsberechtigten dabei haben.

Zu kleineren Stürzen kommt es zwar häufiger beim Klettern, tödliche Unfälle wie am Dienstag sind aber selten. „Das letzte Mal kam vor rund fünf Jahren ein Mann beim Hallenklettern ums Leben. Das war in Hamburg“, so Andrea Händel.

Das Sichern eines Kletternden ist zweifelsohne nicht einfach. „Wenn man nur einen Knoten falsch legt oder an der falschen Stelle anbringt, kann dies fatale Folgen haben“, so Heinrich Breuer von der Bergwacht München.

Quelle: tz

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