Einbahnstraßen: Freie Fahrt für Radler!

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KVR-Chef Wilfried Blume-Beyerle zeigt auf eines der neuen Schilder

München - Zwei Jahre nach dem Beschluss macht die Stadt den Radlern auch in den Einbahnstraßen der Altstadt den Weg frei. Für den neuen Gegenverkehr gibt es aber auch neue Regeln.

Die angebliche Radlhauptstadt der Republik, also München, hat zwar nicht genügend sichere Wege für die Drahtesel, doch die Förderung des Verkehrs auf zwei Rädern mit Beinantrieb wird weiter ausgebaut – so wie es vor zwei Jahren im Stadtrat beschlossen wurde.

In diesem Zuge werden in den kommenden Monaten weitere acht Einbahnstraßen für Radler geöffnet, „um das Radfahren in der Innenstadt noch attraktiver zu gestalten“, wie das Rathaus am Mittwoch mitteilte. Es verweist darauf, dass dann 36 Prozent aller Einbahnstraßen im Stadtgebiet für Radler beidseitig befahren werden können, also 254 von rund 700.

Voraussetzung für den neuen Gegenverkehr: In der betroffenen Einbahnstraße muss Tempo 30 gelten, die Fahrbahn ausreichend breit sein, zudem sind Ausweichmöglichkeiten unabdingbar, also etwa Grundstücks­einfahrten.

Hier die acht Straßen – wann genau sie in den „kommenden Monaten“ freigegeben werden, konnte das Baureferat der Stadt München am Mittwoch nicht mitteilen:

Damenstiftstraße zwischen Herzogspital- und Josephspitalstraße

Herzogspitalstraße zwischen ­Eisenmann- und Sonnenstraße

Herzog-Wilhelm-Straße zwischen Kreuz- und Herzogspitalstraße

Josephspitalstraße zwischen ­Damenstift- und Herzog-Wilhelm-Straße

Kreuzstraße zwischen Herzog-Wilhelm- und Josephspitalstraße

Marstallstraße zwischen Maximilian- und Wurzerstraße

Schmidstraße zwischen Sendlinger Straße und Oberanger

Stollbergstraße zwischen Hildegard- und Maximilianstraße

M.B.

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