Polizei kontrolliert Fahrzeuge

Einbrecher-Jagd: Die erste Bilanz

München - Bayernweit halten Polizisten auf Bayerns Straßen derzeit Ausschau nach Fahrzeugen, in denen reisende Diebe und Einbrecher unterwegs sein könnten.

Auch in München kontrollierten Polizisten in zwei Tagen 1100 Fahrzeuge und 1600 Insassen – in bei Einbrechern beliebten Wohnvierteln, an den Busbahnhöfen und auch an großen Straßen. Die Ausbeute fiel auf den ersten Blick ein wenig mager aus: Einbrecher wurden nicht gefasst – dafür 18 Kleinkriminelle wie Ladendiebe und Dealer, sowie Sicherstellungen eines gefälschten Führerscheins und eines Elektroschockers,

Auf den zweiten Blick jedoch haben solche Aktionen einen Effekt, dessen Erfolg sich nach Einschätzung des Polizeivizepräsidenten Robert Kopp schwer messen lässt – nämlich die Abschreckung. „Unsere permanente Präsenz beruhigt die Bürger und vertreibt Leute mit üblen Absichten.“ Und dieser Effekt schlägt sich bereits in der Statistik nieder: Die Hälfte aller Einbrüche in München bleibt im Versuchsstadium stecken. Und: Die Einbruchszahlen in den November-Monaten 2013 und 2014 sind von 315 auf 233 gesunken. „Immer noch viel zu viele, aber nicht mehr so schlimm wie im vergangenen Jahr. Auch die erhöhte Aufmerksamkeit der Bürger, die jetzt schneller den Notruf 110 wählen, schlägt zu Buche“, glaubt Kopp. Auf der Suche der Beute kontrolliert die Polizei auch Pfandleihhäuser und An- und Verkaufsläden – speziell die im Bahnhofsviertel.

D. Plange

Rubriklistenbild: © dpa

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