Prozess in München

Einbrecher prügeln Hausmeister krankenhausreif

München  - Bei einem Einbruch in ein Wohnheim in München ist ein Hausmeister krankenhausreif geprügelt worden und hat dauernde Schäden erlitten. Jetzt steht ein 29-Jähriger vor Gericht.

Gegen einen mutmaßlichen Täter vertagte das Münchner Landgericht den Prozess am Dienstag unmittelbar nach Beginn auf übernächste Woche, dem Rumänen ist die Anklageschrift nicht in Übersetzung zugestellt worden. Der 29-Jährige hat das Verbrechen im Ermittlungsverfahren bestritten.

Der Staatsanwaltschaft zufolge ist der Bäcker mit bislang unbekannten Komplizen im Juli 2011 nachts in eine Wohnung im ersten Stock eines Wohnheims eingestiegen und dort auf den Hausmeister getroffen. Die Einbrecher verletzten das Opfer mit wuchtigen Schlägen schwer am Kopf und fügten ihm Schnittwunden zu. Sie stahlen etwa 1 400 Euro Bargeld und zwei Mobiltelefone, bevor sie den Verletzten gefesselt zurückließen. Dessen Hilferufe wurden erst nach Stunden gehört. Der Mann erlitt eine Hirnblutung, die unter anderem Sprach- und Gehstörungen zur Folge hatten.

Dem Angeklagten werden neben dem schweren Raub zwei weitere Einbrüche im Juli 2011 zur Last gelegt. Ein Mittäter wurde damals gefasst und ist inzwischen verurteilt worden. Er hat den Hinweis auf den 29-Jährigen gegeben, gegen den Ende 2011 ein Haftbefehl erging. Der erheblich vorbestrafte Rumäne wurde schließlich im Juni 2013 festgenommen. Gegen ihn wird der Prozess am 9. April fortgesetzt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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