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Tür am Oberanger geknackt - Briefe geöffnet

Einbrecher in Udes SPD-Wahlkampfzentrale

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Die Einbruchsspuren sind deutlich zu sehen: Der oder die Täter hebelten die Bürotür mit roher Gewalt auf.

München - Unbekannte Einbrecher haben die Münchner Zentrale der Bayern-SPD verwüstet. Mehrere Büros im zweiten Stock des Bürogebäudes in der Münchner Innenstadt wurden in der Nacht zum Donnerstag durchwühlt.

Was wollten sie bloß in der Wahlkampfzentrale von Christian Ude? Einbrecher haben in der Nacht auf Donnerstag die Büros der Bayern-SPD am Oberanger verwüstet. Außer etwas Kleingeld haben sie freilich nichts erbeutet. Doch bei der Bayern-SPD stellt man sich die Frage, ob die Einbrecher vielleicht etwas anderes gesucht haben.

„Alle unsere Büros waren verwüstet, auch das unseres Landesvorsitzenden Florian Pronold“, berichtet der Pressesprecher der Bayern-SPD, Ulrich Meyer. Über Nacht hatten Unbekannte die Glastür im Treppenhaus im zweiten Stock der SPD-Zentrale geknackt. An den Türen zweier Firmen, die ebenfalls Räume in dem Bürohaus gemietet haben, waren sie kläglich gescheitert.

Meyer sagt über die Einbrecher: „Sie haben die Schubladen geöffnet und Briefe aufgerissen.“ Außerdem knackten sie die Kaffeekasse einer Mitarbeiterin im Büro der Landkreis-SPD. „Wie viel drin war, können wir nicht sagen, die Mitarbeiterin ist in Urlaub,“ so Meyer. „Viel war es wohl nicht.“ Der Sprecher schüttelt den Kopf: „Wer glaubt, bei der Bayern-SPD große Reichtümer zu finden, kann nicht ganz richtig im Kopf sein.“

Ist doch Christian Ude auf der Homepage der Bayern-SPD noch auf der Suche nach Spendern, die mit Geld seinen Landtags-Wahlkampf unterstützen. Doch Meyer weiß auch: „Das letzte Mal wurde erst im Oktober bei uns eingebrochen.“

Waren die Täter vielleicht auf der Suche nach politisch brisantem Material? „Meyer: „Es könnte ja sein, dass man die Kaffeekasse nur zur Täuschung geöffnet hat.“ Was dazu passen würde: „Unsere Homepage ist ständig Hacker-Angriffen ausgesetzt.“ OB Christian Ude sieht die Sache derweil eher mit Humor: „Unsere Mitgliedsbeiträge liegen ja nicht in Umschlägen in unseren spartanischen Büros herum.“ Die CSU schließt er als Täter jedenfalls schon mal aus: „Auch wenn die CSU am laufenden Band von uns abschreibt: Bislang kopiert sie ja nur das von uns, was schon seit Jahren allgemein bekannt ist.“

Ude meint vielmehr: „Ich denke, da war jemand auf der Suche nach etwas Kleingeld. Die Täter sind wohl eher in der Drogenszene zu vermuten.“

Johannes Welte

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