Einbruchserie geklärt

München - Er brauchte Geld für seine Spielsucht. Deswegen brach ein Mann über Monate Spielautomaten in Gaststätten auf. In einer war allerdings eine Kamera installiert.

Seit Mitte dieses Jahres brach ein 45-jähriger Mann aus dem Kosovo in vier Gasstätten ein. Im Juni ließ er sich nach Betriebsschluss in eine Gaststätte an der Arnulfstraße einsperren. Als er dann alleine war, brach der Täter Geldspielautomaten auf und flüchtete anschließend mit dem erbeuteten Bargeld. Die Ermittlungen der Fachdienststelle erbrachten damals bereits einen dringenden Tatverdacht gegen einen nunmehr beschuldigten 45-jährigen Kosovaren.

Anfang September drang der damals noch unbelkannte Mann über ein Kellerfenster in eine Gaststätte an der Aschenbrennerstraße ein und brach dort ebenfalls die Geldspielautomaten auf. Auch hier gelang es dem Täter zu flüchten, allerdings wurde er bei seiner Tat gefilmt. Die Auswertung des Videos ergab, dass es sich zweifelsfrei um den 45-jährigen Kosovaren handelte.

Zwei Wochen später verübte ein zunächst Unbekannter einen Einbruch in ein Lokal am Stanigplatz, wo er ebenfalls Geldspielautomaten aufbrach. Hierbei konnte der Beschuldigte durch Zeugen wiedererkannt werden. Nach einer Fahndung konnte ihn die Polizei in einer Gartenlaube einer Gaststätte in Karlsfeld festenehmen.

In seiner Vernehmung gestand der 45-Jährige den Gaststätteneinbruch in der Aschenbrennerstraße und räumte gleichzeitig ein, auch in ein Hotel in Kirchheim eingebrochen zu sein: Das sei aber aus Versehen geschehen, er habe es damals eigentlich auf die benachbarte Gaststätte abgesehen. Als Grund für die Einbrüche nannte der Mann seine Spielsucht.

mm

Rubriklistenbild: © dpa

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