Einkaufsnacht: „Das war ein riesiger Erfolg“

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Auf der Bühne am Stachus war während der Shopping-Nacht einiges geboten.

München - Ein bisschen nervös war Wolfgang Fischer vor der großen Shopping-Nacht schon.

Wie würden die Münchner die Einkaufs-Party annehmen?, fragte sich der Geschäftsführer des Veranstalters CityPartners immer wieder. Am Sonntag konnte er sich nun entspannt zurücklehnen. Nach der schlussendlichen Analyse ist klar: Über 300.000 Menschen bummelten am Freitag durch die Innenstadt, genossen bis 24 Uhr das Shopping-Angebot, die Live-Musik und allerlei Unterhaltungsshows. Und Fischer jubelt: „Trotz des schlechteren Wetters war es somit ein noch größerer Erfolg als im Vorjahr. Einfach gigantisch!“

Eins ist somit für die CityPartners jetzt schon klar: Die lange Einkaufsnacht soll zur festen Institution in München werden. „Es wird sie im nächsten Jahr wieder geben – wieder am Ende der Schulferien. Daran gibt es nun keinen Zweifel mehr“, so Wolfgang Fischer. „Trotz des Aufwands.“ Immerhin hatten sich die Münchner Innenstadtgeschäfte die Aktion 300.000 Euro kosten lassen – fürs gesamte Programm und die Bühnen. Auch stellten sich nach dem Erfolg viele die Frage, ob nicht auch für Weihnachten eine besondere Einkaufsnacht geplant sei? „Nein, so etwas möchten wir nicht ständig auf die Beine stellen“, erklärt Fischer dazu. „So eine Aktion soll ja eine Besonderheit sein. Das ist es nicht mehr, wenn es alle zwei Monate stattfindet.“

Shopping-Nacht: Über 300.000 Besucher

Bis Mitternacht einkaufen - in Deutschland ein seltenes Vergnügen. Um so mehr Menschen nutzten deshalb am Freitag die Gelegenheit bei der zweiten Münchner Shopping Nacht bis Null Uhr einzukaufen. Ein Bericht von Philipp-Moritz Jenne und Uwe Niederdräing.

Und auch mit einer versteckten Verlängerung der Ladenzeiten, wie manche Gewerkschaftler wetterten, habe die Einkaufs-Nacht überhaupt nichts zu tun gehabt, betont der Geschäftsführer „Die Läden länger öffnen zu dürfen, ist überhaupt kein Diskussionsthema derzeit. Wir sind mit der Situation eigentlich recht zufrieden.“ Den Geschäftsinhabern ging es hauptsächlich darum, den Kunden auch einmal ein besonderes Programm bis in die Nacht bieten zu können.“

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Das ist zweifelsohne gelungen: Neben dem schlichten Bummeln durch die vielen Läden war übrigens die Modenschau am Stachus für tausende Besucher der Höhepunkt des Events, wie Fischer erklärt. „Was auch sehr gut ankam: Das Verkaufen der Umweltplakette durchs KVR im BMW-Pavillion.“ Zig Münchner nutzen nämlich die Verkaufs-Aktion, um sich einen Ausflug in die Poccistraße zu ersparen.

age

Quelle: tz

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