Riesiger Eiszapfen reißt Münchner in die Tiefe

München - Für zwei Eiskletterer aus München endete ein Ausflug zum Seebener Wasserfall in Tirol dramatisch. Beinahe mussten die erfahrenen Kletterer ihr Hobby mit dem Leben bezahlen.

Riesiger Eiszapfen reißt Münchner in die Tiefe

Traumhaftes Wetter lockte ein Münchner Paar am Mittwoch in die Tiroler Berge. Die erfahrenen Eiskletterer machten sich auf zum Seebener Wasserfall am Fuße der Zugspitze. Wie das Bezirkspolizeikommando Reutte mitteilt, bereiteten sich der Münchner (45) und seine Begleiterin (38) gerade am Fuße des Wasserfalls auf die Eis-Tour vor, als sich ein riesiger Eiszapfen über ihnen löste.

Die beiden hatten großes Glück: Der Eiszapfen, der sich durch das Tauwetter gelöst hatte, krachte über ihnen auf den Felsen und zerbarst. Lediglich die Splitter, die beim Aufprall in alle Richtungen flogen, rissen die Münchner mit. "Sie waren noch nicht angeseilt", berichtet ein Polizeisprecher. 70 bis 80 Meter riss die Eislawine das Paar in die Tiefe. Mit Prellungen und Schnittverleztungen blieben sie liegen.

Die Bergwacht kam den Münchnern zu Hilfe. Im Gegensatz zu der 38-Jährigen war der Münchner nur leicht verletzt. Seine Begleiterin wurde mit einem Schulterbruch und mehreren Rippenbrüchen in ein Krankenhaus in Garmisch-Partenkirchen geflogen.

mad

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