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Münchner Zoll entdeckt sechs verweste Wasserbüffelschädel

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Einer der sechs Schädel, die von den Beamten entdeckt wurden.
Einer der sechs Schädel, die von den Beamten entdeckt wurden. © Zoll München

Eklige Entdeckung im Zollamt Garching: Beamte enteckten in einer Postsendung aus Indonesien sechs Schädel von Wasserbüffeln. Diese waren bereits von Maden befallen.

München - Es gibt Zoll-Funde, die will man sich so gar nicht vorstellen: Der Zoll in München hat in einer Sendung aus Indonesien Wasserbüffelschädel entdeckt, die offenbar zu Dekorationszwecken nach Deutschland eingeführt werden wollten. Dabei waren die Schädel in einem Zustand, in dem sie sicherlich niemand gerne ins Wohnzimmer hängen würde.

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„Die Einfuhr ist erlaubt - allerdings waren die Schädel teilweise so stark verwest und von Maden befallen, dass wir die Sendung vernichtet haben“, so Marie Müller vom Hauptzollamt München. Den Beamten war beim Röntgen des Paketes in der vergangenen Woche der schlechte Zustand der Lieferung aufgefallen. Die Vernichtung diene dem Tier- und Seuchenschutz. Die etwa drei Kilo schweren Schädel mit dem imposanten Geweih waren für den Verkauf in München vorgesehen.

mm/dpa

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