Münchner Elefantenbabys kommen ins Fernsehen

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Ludwig und seine Schwester begeistern bald die Fernsehzuschauer.

München - Die süßen Elefantenbabys aus Hellabrunn werden berühmt: Das Bayerische Fernsehen zeigt die kleinen Dickhäuter hautnah. Ein Kamerateam begleitete die beiden ab den ersten tapsigen Schritten.

Er ist grau, ungelenk und sehr niedlich: der kleine Elefantenbulle Ludwig. Etwas mehr als ein halbes Jahr alt ist der Kleine, der im Mai 2011 im Münchner Tierpark Hellabrunn auf die Welt kam. Im Oktober bekam er dann mit seiner Schwester eine Spielgefährtin. Ein Kamerateam hat die Elefantenherde in diesen aufregenden Monaten begleitet. Das Bayerische Fernsehen zeigt den Film “Ludwig und seine Schwester: Die Elefantenbabys von Hellabrunn“ von Felix Heidinger an diesem Mittwoch (4. Januar) um 20.15 Uhr. Höhepunkt ist das erste Treffen von Ludwig und seiner Schwester.

Plitsch, platsch! Elefantenbaby spielt im Matsch 

Plitsch, platsch! Elefantenbaby spielt im Matsch - und im Wasser

Der Film bringt die Elefanten so nah, wie Zoobesucher selten an sie herankommen. Er schildert die Geburt Ludwigs, der nach wenigen Wehen der Mama auf den mit Stroh gebetteten Boden plumpst und zeigt die ersten, tapsigen Schritten des Neugeborenen. Das erste Schlammbad des kleinen Elefantenbullen können die Zuschauer ebenso miterleben wie seinen ersten Ausflug ins große Außengehege. Zur Freude der Pfleger spielt er im Sand, rollt sich über einen Baumstamm und trinkt zwischendurch Milch bei seiner Mutter Temi. “Der fühlt sich rundherum wohl und hat nur Blödsinn im Kopf“, kommentiert einer der Pfleger.

Fast schon zerbrechlich wirkt dagegen die kleine Elefantenkuh, die im Oktober fast zwei Monate zu früh auf die Welt gekommen ist. Ein graziles Mädchen, das aber bald schon großen Spaß hat. Es versteckt sich im Heu, erkundet neugierig seine Umgebung und tollt mit dem großen Bruder umher. Die Kleine ist die Tochter von Panang, doch beide haben den gleichen Vater, Gajendra. Eine Hoffnung für die Tierpfleger, die 2010 das Elefantenbaby Jamuna Toni aus gesundheitlichen Gründen einschläfern mussten.

dpa

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