Englischer Garten: Streit um die Tram

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Die Fotomontage zeigt, wie es aussehen könnte, wenn eine Tram durch den Englischen Garten fährt.

München - Derzeit fahren die Busse der MVG quer durch den Englischen Garten. MVG-Chef König möchte künftig stattdessen die Akku-Tram durch den Park fahren lassen. Das Projekt scheiterte bislang am Widerstand des Freistaats.

Seit über 20 Jahren plant die MVG eine Tram-Nordtangente durch den Englischen Garten. Dazu müsstenauf zwei Kilometern neue Schienen zwischen Elisabethplatz und Tivolistraße verlegt werden. Derzeit schließt ein Bus die Lücke im Tram-Netz.

1991 scheiterte die MVG mit dem Projekt am Veto der Regierung von Oberbayern, der vor allem die Oberleitung ein Dorn im Auge war. 1996 verlor die MVG beim Versuch, die Trasse beim Verwaltungsgerichtshof durchzusetzen. 2009 beschloss MVG-Chef Herbert König, eine Akku-Tram zu entwickeln, die ohne Oberleitungen durch den Park kommen würde.

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Die Tests in Pankow laufen zwar erfolgreich, doch Finanzminister Fahrenschon legt sich nach wie vor quer: „Es ist zu befürchten, dass es auch ohne Fahrleitungsmasten und Oberleitungen bei einer Realisierung einer ,Batterie-Tram‘ dauerhaft zu einer gravierenden Beeinträchtigung des Englischen Gartens im Hinblick auf das authentische Erscheinungsbild und die originäre Substanz des Gartendenkmals kommt."

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