Für 15 Millionen Euro 

Entscheidung im Rathaus: Olympia-Regattastrecke wird nun doch früher saniert

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Wird nun doch früher saniert: Die Olympia-Regattastrecke 

Für die Sanierung der Olympia-Regattastrecke bahnt sich eine Lösung an. Bereits für die Jahre 2021 und 2022 sollen 15 Millionen Euro bereitgestellt werden. Diesen Kompromiss hat Bürgermeisterin Verena Dietl (SPD) mit den Sportverbänden erarbeitet. Der Stadtrat muss noch zustimmen.

Dass die Anlage saniert werden muss, ist Konsens. Die Zustände im Sanitärbereich sind gravierend, die Funktionsgebäude weitgehend marode. Und die Anlage ist als Bestandteil der European Championships 2022 eingeplant. Die Ruderwettbewerbe sollen im Münchner Norden stattfinden. Etwa 2000 Freizeit- und Leistungssportler aus mehr als zwölf Vereinen und Anbieter von Freizeitsportaktivitäten nutzen die Anlage. Allerdings: Durch die Corona-Pandemie fehlen der Stadt Steuereinnahmen, der geplante Haushaltsüberschuss hat sich in ein Minus verwandelt.

2019 hatte der Stadtrat zugestimmt, für den ersten Bauabschnitt rund 61 Millionen Euro auszugeben. Heuer fiel die Generalsanierung dem Rotstift zum Opfer. 15 Millionen Euro sollten noch bereitgestellt werden – allerdings erst 2023 bis 2026. Entsprechend erfreut zeigte sich Dietl über den Kompromiss: „Mir ist es wichtig, dass wir den Vereins- und Breitensport auch in der Krise sinnvoll und nachhaltig fördern. Wir werden weiterhin nichts unversucht lassen, die Regattastrecke zu sanieren.“ Nun liege – mit der Kämmerei abgestimmt – eine Variante vor, die sich auf eine kleinere Version festlege und trotzdem eine gute Infrastruktur biete. „Mit zusätzlichen Förderungen durch Freistaat und Bund wären auch noch weitere Sanierungsmöglichkeiten vorhanden.“ Der Stadtrat werde sich noch in diesem Jahr damit befassen. 

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