Eon: Entscheidung in vier Wochen?

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Die Eon-Energie-Zentrale am Königsplatz: Müssen die 400 Mitarbeiter nach Düsseldorf ziehen?

München - Müssen die 400 Beschäftigten der Eon-Energie-Zentrale am Königsplatz bald ihre Koffer packen und nach Düsseldorf ziehen? Die Entscheidung soll Ende Oktober oder Anfang November fallen.

Nach einem Gespräch des SPD-Landtagsfraktionschefs Markus Rinderspacher mit dem Vize-Betriebsratsvorsitzende Martin Cegla und Verdi-Landesbereichsleiter Jürgen Feuchtmann herrschte gestern keine Klarheit – denn Eon arbeitet seine Sanierungspläne im stillen Kämmerlein aus. Die Entscheidung soll Ende Oktober oder Anfang November fallen.

Cegla, Feuchtmann und Rinderspacher forderten Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) und Wirtschafsminister Martin Zeil (FDP) auf, die bayerischen Eon-Jobs zur Chefsache zu machen. Feuchtmann fürchtet um insgesamt 2000 Eon-Arbeitsplätze in ganz Bayern, da der Konzern 6000 Jobs in Deutschland abbauen wolle. Ein Drittel davon sei in München, Bayreuth, Würzburg und Regensburg angesiedelt – Jobs, die von den 1994 privatisierten staatlichen Bayernwerken stammen. Feuchtmann beklagte eine „Phase der kompletten Verunsicherung“ bei den Beschäftigten.

Cegla schlug vor, Eon Energie könne die Zentrale am Königsplatz verkaufen und eine Immobilie mieten. Rinderspacher warf Seehofer und der CSU „beispiellosen industriepolitischen Dilettantismus“ vor. Der Konzern werde in einer „Beerdigung dritter Klasse“ zu Grabe getragen. Die Staatsregierung betreibe eine „Schwamm-drüber-Politik“ auf dem Rücken der Eon-Beschäftigten.

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