Jetzt steht er wieder vor Gericht

Er saß schon mehr als 25 Jahre im Knast

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Tut geheimnisvoll: Serientäter Achim N. (65).

München - Wenn Achim N. (65) von seinem „Arbeitsleben“ spricht, geht es vor allem um Einbrüche und Raubüberfälle. 25 Jahre und fünf Monate hat er schon im Knast gesessen, gelernt hat er nichts daraus.

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Jetzt droht ihm die Sicherungsverwahrung. Wegen versuchter schwerer räuberischer Erpressung sitzt er nun vor dem Landgericht München II. Es tobt ein Familienkrieg um seine Beute. Trotz seiner langen Knast-Aufenthalte hat es Achim N. stets geschafft, einen Teil der Beute auf ein Konto zu legen. Dies lief auf den Namen seiner Mama. Nach deren Tod übernahm Schwester Christa (70) die Verwaltung des Kontos.

Als Achim N. im Oktober 2011 aus der Haft kam, ließ er sich von ihr 158 000 Euro auszahlen. Das sei zu wenig, behauptet er. Mindestens 50 000 müsse sie noch haben. Nach vielen Drohungen lauerte er ihr am 15. Mai 2013 vor deren Haus in Gauting auf und ging mit einem langen Holzknüppel auf sie los! Sie konnte flüchten, alarmierte die Polizei. Es gebe noch ein geheimes Konto, behauptet er vor Gericht. Wo? Das verrät er nicht. Seine Schwester zur tz: „Hoffentlich wird er für immer eingesperrt.“

Ebu

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