Der Täter ist Psychiatriepatient / Das Opfer liegt im Koma

Er tat’s aus Eifersucht

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An dieser Kreuzung kam es zu der Bluttat.

Er liegt mit schweren Stichverletzungen im Krankenhaus: Arthur Z. (39), der am Montagmorgen vom Ex seiner Freundin (22) mit vielen Messerstichen niedergestochen worden war.

Die Wunden werden verheilen, sagen die Ärzte. Arthur Z. wird jedoch gezeichnet bleiben.

Derzeit liegt der 39 Jahre alte Mann in einer Art Dämmerschlaf. Wenn er aber in den nächsten Tagen erwacht, wird er vermutlich nichts mehr sehen. „Es besteht die große Gefahr, dass er vollständig erblindet“, sagt Polizeisprecher Wolfgang Wenger. Das Motiv für die grausame Bluttat war offenbar Eifersucht. Täter Lars R. hatte gleich zwei Messer dabei. Der Neue seiner Ex, Arthur Z., sollte dafür bluten, sollte den gleichen Schmerz verspüren wie er.

Um kurz nach sechs Uhr früh stach Lars R. wie von Sinnen auf Arthur Z. ein, als dieser die Treppe zum U-Bahnhof Holzapfelkreuth hinunter gehen wollte. Lars R. hatte ihm dort aufgelauert. Er wusste, dass der neue Freund seiner Ex um diese Zeit auf dem Weg zur Arbeit war.

An der Straßenkreuzung 200 Meter entfernt ging der Kampf weiter. Hier mischte sich ein Jogger ein und vertrieb den Angreifer mit wuchtigen Fußtritten. Dann verfolgte er den Täter und dirigierte eine Polizeistreife zu dem Messerstecher.

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29-Jähriger sticht dem Nebenbuhler Auge aus

Nach ersten Ermittlungen der Mordkommission stammt Lars R. aus Berlin. Von dort ist er vor etwa zwei Jahren nach München gezogen. Polizeilich ist der 29 Jahre alte Mann bisher nicht aufgefallen. Es gibt jedoch Hinweise, dass Lars R. unter krankhafter Eifersucht leidet. Er war offenbar wegen einer psychischen Erkrankung in ärztlicher Behandlung. Lars R. sitzt derzeit in U-Haft in Stadelheim – wegen versuchten Mordes.

jam.

Quelle: tz

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