Zugunglück im Hauptbahnhof von Salzburg - viele Verletzte

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Behörden bemühen sich um Aufklärung

Erdbeben in Nepal: Das Zittern um die Deutschen

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Hauser-Chef Manfred Häupl: Eine seiner Reisegruppen muss gerettet werden.

München - Das Unglück auf dem Dach der Welt hat wohl auch mehrere Deutsche direkt getroffen. Ein Münchner Reiseveranstalter bangt um seine Reisegruppen in Nepal.

Es ist ein Hoffen und Bangen vor Telefon und Internet: In Pasing wartet Manfred Häupl (56) als Chef des renommierten Münchner Wander- und Trekkingreiseveranstalters Hauser Exkursionen auf genaue Informationen über den Verbleib einer seiner Reisegruppen. „Ich habe das Unglück noch nicht begriffen“, sagt er der tz. „Wir sind zu sehr im Krisenmodus, um das zu verstehen.“ Nur zwei Telefonverbindungen hat er am Sonntag in die Krisenregion bekommen – und die brachen nach Sekunden zusammen.

Rund 300.000 Touristen trekken und kraxeln derzeit auf dem Dach der Welt – darunter ein BR-Team. Wieviele Deutsche insgesamt darunter sind, ob es Opfer gab, versucht die Bundesregierung zu klären: „Das Auswärtige Amt und die Botschaft in Kathmandu bemühen sich mit Hochdruck um Aufklärung über den Verbleib von deutschen Staatsangehörigen.“ Das Zittern um die Deutschen!

Vier Reisegruppen von Hauser Exkursionen waren während des Erdbebens in Nepal, 37 Urlauber. Eine Gruppe konnte schon ausfliegen. Zwei waren im benachbarten Tal zum Mount-Everest-Basiscamp, zum Glück waren sie nicht betroffen. Das ließ sich per Satellitentelefon und über Angehörige klären. Über die vierte Gruppe mit 17 Menschen wusste Hauser-Chef Häupl Sonntag Nachmittag nichts Genaues. Nur so viel: Eine Evakuierung per Hubschrauber läuft! Sie scheinen im Ganesh-Gebirgszug eingeschlossen worden zu sein. Über Verletzte gibt es keine Informationen. „Ich wäre dankbar für jede Entwarnung“, sagt Häupl, der selbst 2008 beim Erdbeben in China mit 70.000 Toten verletzt wurde.

Unbeschadet blieb ein Team des Bayerischen Rundfunks: Reporter Alex Brutscher ist auf der Nordseite des Mount Everest mit den Expeditionsbergsteigern Alix von Melle und Luis Stitzinger aus Füssen unterwegs. Er berichtet: „Es war ein riesiger Lärm und man musste versuchen, sich auf den Beinen zu halten.“

David Costanzo

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