Er bestreitet Vergewaltigung

Angeklagter: "Ich habe eine Erektionsstörung"

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Robert B. schweigt zur Anklage

München - Der Fahrer eines Kleinbusses hat vor Gericht die Vergewaltigung einer jungen behinderten Frau bestritten. Im Dezember 2011 soll er sie zum Oralverkehr genötigt haben.

Sein Job war es, als Kleinbus-Fahrer Behinderte zur Stiftung Pfennigparade in der Barlachstraße zu bringen und abzuholen. Robert B. (43) hat diese Gelegenheit laut Staatsanwaltschaft schamlos ausgenutzt: Er missbrauchte ein hilfloses Mädchen auf brutale Weise.

Wegen Vergewaltigung muss er sich seit gestern vor dem Landgericht verantworten. Zu den Vorwürfen äußert sich der arbeitslose Angeklagte nicht. Dafür erfahren die Richter viel über die Krankheitsgeschichte des Angeklagten, dessen Nieren 1995 versagten. Seither ist Robert B. auf Dialyse angewiesen, die er mit einer geliehenen Maschine zuhause durchführt. Aus diesem Grund sei er gar nicht zu der angeklagten Tat fähig, betonte sein Anwalt. Allerdings habe er zeitweise Viagra genommen. Der Angeklagte: „Das habe ich abgesetzt wegen einer Flash-Funktion.“ Das Opfer wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit vernommen.

ebu

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