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Erste Bewährungsprobe für die neue Olympiahalle

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Olympiahalle zwischen alt und neu: Derzeit wird sie für die Gastro-Messe eat’n Style vorbereitet. Am Wochenende kommen die Neuerungen zum Einsatz. © Götzfried

München- Der Umbau der Olympiahalle ist einen Riesenschritt vorangekommen. Vor genau zwei Jahren begannen die Arbeiten unterm Zeltdach von 1972.

Fast alle Modernisierungsmaßnahmen fanden bei laufendem Betrieb statt. Bei der Gastro-Messe eat’n Style am kommenden Wochenende sowie dem Deutschland-Cup und den Six Days im November müssen diverse neue Einrichtungen ihre erste Nagelprobe bestehen. Dann hat auch der neu gestaltete und erweiterte VIP-Bereich Premiere.

Bilder vom Umbau der Olympiahalle

Die 380 extrabreiten Business Seats auf der Haupttribüne können von jedermann erworben werden, im Preis (180 bis 250 Euro) inbegriffen sind ein Parkplatz vor dem Separat-Eingang, Garderobenservice sowie Speisen und Getränke. Otto Normalbesucher kann sich aber ebenfalls schon auf Überraschungen gefasst machen: Es gibt moderne Kioske und Kassen, rundherum mehr Service und mehr Komfort. Am unteren Tribünenrand wurden zusätzliche Sitze auf Teleskopbühnen installiert.

Insgesamt wird die Halle statt bisher rund 14 000 Zuschauern nun 15 500 fassen. Ein Hauptgrund für den zwischen 60 und 70 Millionen Euro teuren Umbau war die umständliche Logistik für die Tour-Lkw der Stars, die in der Halle auftreten. Die Roadies können jetzt direkt an die Bühne fahren – an anderen konkurrierenden Konzertveranstaltungsstätten ist das längst Standard.

Das Restaurant steht erst im Rohbau, ab Mitte 2010 wird man in dem Glasquader hoch über dem Arena-Oval tafeln können. Außerdem wartet das Zusatzprojekt: An der neuen Kleinen Olympiahalle für 4000 Besucher muss noch gewerkelt werden. Sie wird allerdings erst 2011 in Betrieb gehen.

BW.

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